Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

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Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Botox gegen Schwitzen

Schwitzen als ästhetisches Problem

von Dr. med. Harald Bresser

Das vermehrte Schwitzen an Kopf oder Körper ist für manche Menschen eine Krankheit, für andere eher ein ästhetisches Problem. Zwar gehört das Schwitzen zu den normalen Körperfunktionen, doch viele Menschen empfinden Schweissflecken als abstossend. Frischer Schweiss riecht nur wenig, doch trockener Schweiss duftet wenig angenehm, und in verschwitzen Achselhöhlen können Bakterien wuchern, welche unangenehme Gerüche hervorzaubern. Unter Schwitzen auf dieser Webseite finden Sie die wissenschaftlichen Fakten über den Sinn des Schwitzens, wie man Hyperhidrose misst und was man dagegen tun kann. 

Menschen leiden sehr unterschiedlich unter ihrem Schweiss. Die Wissenschaft definiert übermässiges Schwitzen als  Produktion von 100 ml Schweiß innerhalb von 5 Minuten in einer Achselhöhle. Ähnliche Messverfahren gibt es auch für andere Körperstellen. Die krankhafte Hyperhidrose ist zu 60% an den Handflächen oder Fußsohlen, zu 40% in den Achselhöhlen, zu 10% am Kopf (vornehmlich der Stirn) und selten an anderen Körperstellen lokalisiert. Nasse Hände machen soziale Ängste, das Finden eines Partners ist erschwert. Ein nasser Händedruck ist oft unangenehm, suggeriert Unsicherheit und Ängstlichkeit – sehr oft zu Unrecht. Seelische Probleme durch Hyperhidrose sind meist nicht Auslöser, sondern Folge des extremen Schwitzens. Achselschweiss wird oft als Zeichen von Aufregung und Unsicherheit gedeutet – kein karriereförderlicher Zustand für einen ehrgeizigen Manager, der unter Hyperhidrose leidet. Oft entsteht ein Teufelskreis: die Angst vor dem nächsten Schweißausbruch führt wieder zum gefürchteten Schwitzen.

Egal ob berufliches Problem oder ästhetische Störung: man kann übermässiges Schwitzen behandeln, durch Medikamente Einspritzungen, Verfahren mit und ohne Operation, naturheilkundliche Anwendungen. Die Basis jeder Behandlung sind jedoch Änderungen im eigenen Verhalten. Beobachten Sie sich selbst: gibt es bestimmte Situationen oder Handlungen, die das Schwitzen unmittelbar auslösen? Sehr oft ist Kaffee, Tee oder Alkohol ein wichtiger Verstärker des Schwitzens. Auch wenn es schwerfällt: versuchen Sie einmal, konsequent auf diese drei Genussgifte zu verzichten. Oft vermindert sich das Schwitzen nach 2-3 Wochen deutlich. Auch scharfe Gewürze und Speisen und sehr heisse Speisen sollte man meiden. Tragen Sie ausschliesslich Baumwollunterwäsche; wechseln Sie die Unterwäsche und ev. auch Oberwäsche täglich. Strümpfe müssen uU sogar mehrfach täglich gewechselt werden. Meiden Sie Sportschuhe und „Plastikschuhe“; die Schuhe sollten gut luftdurchlässig sein und nach jedem Tragen mindestens 1 Tag gut austrocknen können.  Übergewicht kann zu vermehrtem Schwitzen führen – eine Normalisierung des Körpergewichts ist also sinnvoll. Auch Entspannungstechniken (Biofeedback, Hypnose, autogenes Training) können das Schwitzen vermindern. Selbstverständlich sollte eine gute Körperhygiene sein – häufigeres Duschen, Verwendung von Deorollern, häufiger Kleiderwechsel.  
Durch die Entwicklung von Botulinumtoxin als Medikament wurde die medizinische und ästhetische Therapie der Hyperhidrose revolutioniert. Botox und Co sind heute sicherlich die sicherste und zuverlässigste Behandlung des lokalisierten Schwitzens. Die Schweiss-Blockierung durch Botox ist natürlich nicht die erste Massnahme bei Schwitzproblemen, denn dafür sind die Kosten zu hoch. Nur wenn andere, weniger teuere Massnahmen erfolglos waren, sollte man zu Botox oder einem der anderen, zugelassenen Medikamente greifen. Ablauf, Kosten, Erfolge usw finden Sie unter Schwitzen. Weitere Kontakte finden Sie unter Hyperhidrosehilfe.

Starkes Schwitzen ist ein Problem? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei uns: 089-677977.  Es gibt Hilfe!

 

Ihre dermaPraxis Dr. H. BresserPeschelanger 11, 81735 München, Tel. 677 977    www.drbresser.de

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