Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

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Praxis
Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Tattoo entfernen - Tätowierung

Tattoo entfernen - Tätowierung, Tattoo, Permanent-Makeup kann man weglasern. Welche Laser sind die besten? Was sagt der Laserspezialist Dr. Bresser, Hautarzt in München dazu?

von Dr. med. H. Bresser, Hautarzt, München

"Tätowierung als Körperschmuck" 

Was verbindet Anastacia, Bruce Willis, Pamela Anderson, Julia Roberts, Johnny Depp, ACDC, Cher, Enimen, David Beckham, Mike Tyson? Was verbindet diese Stars mit zahlreichen Menschen aller Altersklassen? Sie tragen Permanent-Körperschmuck, auch als Tattoo oder Tätowierung bekannt. Was früher als Kennzeichen von Seemännern, Fremdenlegionären oder Bauarbeitern verpönt war, wurde in den 90iger Jahren salonfähig. Fast jeder 3. Jugendliche möchte sich heute tätowieren lassen; tatsächlich besitzen ca. 23% aller Deutschen zwischen 16 und 29 Jahren ein Tattoo. Leider wechseln die Moden, und für viele der genannten Stars kam bald der Zeitpunkt, sich von ihrem auffälligen Mal zu trennen. Bei einem Star führt vielleicht ein neuer Partner oder ein neues Filmprojekt das Ende der Tätowierung herbei. Der Wunsch nach einer Tattoo-Entfernung kann aber viele andere Gründe haben. Vielleicht handelt es sich um eine Jugendsünde, vielleicht passt es nicht mehr in die berufliche Situation, vielleicht gefällt es einfach nicht mehr, oder die Arbeit war schon bei der Tätowierung einfach misslungen… Auf den folgenden Seiten stellen wir ausführlich vor, auf welche Weise sich unerwünschte Tattoos heute entfernen lassen. 

"Arten von Tätowierung"  

  1. von Amateuren durchgeführte Tattoo 
  2. von Profitätowierern ausgeführte Tattoos, dabei wiederum die Untergruppen der "Dauertattoos" und der sog. vorübergehenden Tätowierungen (Hennatattoo, Temptoos, Bio-Tattoo, temporary tattoo oder permanent Make-up genannt)  
  3. kosmetische Tätowierungen, zB um Haarausfall an den Augenlidern zu kaschieren 
  4. medizinische Tätowierungen, zB als Ersatz einer fehlenden Brustwarze 
  5. traumatische (Unfall-) Tattoos, zB nach einer Schwarzpulverexplosion

"Farbstoffe in Tätowierung und Permanent- Make-U" 

Tattoos, Altersflecken und permanentes Makeup bestehen aus künstlichen oder natürlichen Farbstoffen. Sie werden von der Natur oder dem Menschen in bestimmten Hautschichten plaziert. Vom technischen Standpunkt macht es keinen Unterschied, ob der Hautarzt künstliches oder natürliches Pigment entfernen will. Bis heute gibt es keine gesetzlichen Regelungen, welche Farben zum Tätowieren verwendet werden dürfen. Im Tattoo können also pflanzliche Farben genauso verwendet werden, wie Autolacke. Weder die kurzfristigen Gefahren der Tattoofarbe im Körper, noch die langfristigen Risiken des Tattoo sind daher vorhersehbar.

"Selbstauflösenden Tätowierung, Timetoo" 

Selbstauflösende, vorübergehende Tattoos, auch Tempoo genannt, sind ein oft uneinlösbares Versprechen, da es selbstauflösende Tattoofarbe eigentlich nicht gibt. Der Tätowierer bringt dabei die Tattoofarbe in eine geringere Hauttiefe; durch die natürliche Hauterneuerung soll das Tattoo dadurch mit der Zeit nach oben wandern und verblassen. Dies kann funktionieren - oder auch nicht. Auch gibt es keine wirklichlich selbstauflösenden Farben, egal ob auf chemischer oder pflanzlicher Basis. Die Vielzahl der Tätowierten, die sich ein Temptoo, ein permanent Makeup oä wieder mit dem Laser entfernen lassen, zeigt deutlich, dass viele dieser Tätowierungen nicht mehr verschwinden.     

"Möglichkeiten der Tattoo-Entfernung" 

Grundsätzlich gibt es folgende professionellen Wege der Tätowierungsentfernung: 

1) Laserbehandlung gegen Tattoo

Die Laserbehandung hat sich schon seit einigen Jahren als die beste Methode bewährt und durchgesetzt. Ärzte setzen verschiedene Lasersysteme ein: gütegeschaltene Ruby-Laser, q-switch nd-Yag-Laser (Neodym-Yaglaser), Alexandrit-Laser, Erbiumlaser, CO2-Laser, Blitzlampengeräte (kein Laser, wird aber meist als "Laser" beworben), Kryptonlaser. In der Therapie von Laien- und Profitätowierungen werden auch gute kosmetische Ergebnisse durch den gütegeschalteten Alexandritlaser und den PDPL (pulsed dye pigmented laser, 510 nm) erreicht. Laser arbeiten sauber, sicher und schmerzarm. Ausführliche Informationen zur Laserbehandlung folgen weiter unten.  

2) Cover-Up zur Verbergung des Tattoo

Weit verbreitet zum Kaschieren eines unschönen Tattoos ist das "Cover-Up". Dabei wird das alte, ungeliebte Bild überarbeitet und in ein neues eingebunden, also übertätowiert. Die sorgfältige Auswahl eines erfahrenen Tätowier-Experten ist wichtig. Vor dem Cover-Up kann durchaus ein unschöner Teil des Tattoos mit dem Laser entfernt werden, um die Ergänzungstätowierung erst möglich zu machen (typisches Beispiel: Entfernen eines "unpassenden" Namens aus einer ansonsten schönen Tätowierung).  

3) Diathermie 

Bei der Diathermie werden hochfrequente elektrische Ströme durch die Haut geleitet; deren Energie wird am Tattoo-Farbstoff in Wärmeenergie verwandelt. Der Farbstoff verkocht oder verdampft - er wird also letztlich verbrannt, die Hautzellen sterben ab. Bei professioneller Anwendung ist die Narbengefahr gering. Die abgestorbenen Hautzellen werden nach außen abgestoßen, gesunde Haut wächst nach. Die Farbpigmente lösen sich mit der typischen Kruste über der Behandlungswunde. Bei falscher Anwendung ist der Effekt der gleiche wie beim Verbrennen der Tätowierung mit offener Flamme. Die oft stark juckende Kruste darf keinesfalls abgekratzt werden - Infektion und Narbenbildung wären die Folgen. Der Vorteil gegenüber dem Laser: mit Glück können alle Farben zerstört werden. Die Nachteile: höheres Narbenrisiko, höheres Infektionsrisiko, genauso schmerzhaft wie Tätowieren. Die Methode ist noch nicht völlig ausgereift und wird nur an wenigen Stellen angeboten. 

4) Waterjet-Cutting 

Das Waterjet-Cutting wurde ursprünglich entwickelt, um die Haut - statt mit einem Skalpell - mit Wasser zu schneiden. Gearbeitet wird mit einem feinen Wasserstrahl, dessen Durchmesser, Druck und Pulsfrequenz variiert werden kann. In Vollnarkose (!) wird die tätowierte Haut betäubt und unterhöhlt, um an die Farbpigmente zu gelangen. Diese werden dann aus der Haut weggespült. Es handelt sich um eine richtige Operation, die im Krankenhaus durchgeführt wird. Es bleiben Narben. Vorteil: alle Farbarten können beseitigt werden. Auch großflächige Tätowierungen können behandelt werden. Nachteile: das Verfahren ist nicht ausgereift - also noch experimentell - , sehr aufwändig (Krankenhaus!) und teuer. Es wird nur in wenigen Hautkliniken angeboten.  

5) Exzision/ Ausschneiden des Tattoo

Tätowierungen können operativ entfernt werden, wenn Form und Grösse nicht zu ausladend sind. In örtlicher Betäubung wird die farbige Haut einfach herausgeschnitten. Die Wunde wird mit verschiedenen Techniken wieder verschlossen. Je nachdem, wie gross der Defekt ist, wird die Haut mit Haut-Transplantaten bedeckt oder mit Verschiebungen anderer Hautareale versorgt. Die Exzision ist empfehlenswert nur für längliche, nicht zu grosse Tattoos. Vorteil: definitive Beseitigung, einmaliger Eingriff. Nachteil: immer mit mehr oder weniger grosser Narbe verbunden. Bei einer neuen, bisher experimentellen operativen Methode wird die Haut operativ gespalten. Die eingefärbten Hautschichten werden entfernt, die normal gefärbten Hautschichten dagegen wieder an Ort und Stelle verpflanzt. Die Trennung der beiden Gewebeschichten erfolgt durch Enzyme in Speziallabors.  

6) Dermabrasio / Abschleifen der Tätowierung

In speziellen Situationen wird von Hautärzten eine Tätowierung zuweilen noch abgeschliffen. Man nennt dieses, früher in fast allen Hautkliniken verbreitete Verfahren Dermabrasion. Die chirurgische Dermabrasion ist ein richtiger chirurgischer Eingriff und nicht mit der "Microdermabrasion" in der Kosmetik vergleichbar. Vorteil: gründliche Methode, in speziellen Situationen die beste Massnahme. Nachteile: hohes Narbenrisiko, operativer Eingriff, oft unvollständige Entfernung, aufwändig, nicht für "normale" Tattoos geeignet.  

7) Erbium-, CO2-Laserabtragung der Tätowierung

Die Erbium- und CO2-Laser erlauben hauchfeines Abtragen der Haut und haben sich in der ästhetisch-operativen Dermatologie sehr bewährt. So lassen sich Muttermale, Pigmenttumore, Warzen, Altersflecken, Falten, Tatoos und viele andere Hautveränderungen entfernen. Da der Laserstrahl meist narbenlos oder (bei tiefen Hautveränderungen) narbenarm arbeitet, ist die Laserbehandlung besonders geeignet für ästhetische Eingriffe wie z.B. die Faltenbehandlung. Mit dem Laserstrahl kann aber auch wie mit einem Skalpell Gewebe blutungsfrei operativ zerschnitten werden. Bei der Tattoo-Behandlung mit einem Erbiumlaser oder C02-Laser wird die gefärbte Haut im Prinzip durch extrem kurze und schnelle Lichtimpulse "kalt verdampft". Im Gegensatz zum Ruby-Laser werden allerdings auch die Hautschichten geschädigt, die über der Tätowierung liegen. Allerdings erfolgt diese Hautabtragung wesentlich präziser und schonender als mit Schleifgeräten oder Chemikalien. Diese Art der Laserbehandlung hat ihre Berechtigung in speziellen Fällen, sollte aber nicht mit der "richtigen" Laser-Tattoo-Entfernung, der "selektiven Phototermolyse" verwechselt werden. Die Narbengefahr ist relativ gross.  

8) Magnetbehandlung 

Einige Tätowierungsfarbstoffe enthalten magnetische Metallpartikel. Nach vorheriger Anwendung einer Abschleifung wurde versucht, das Wegschwemmen dieser Partikel in der nässenden Wundphase durch Magnetanwendung zu beschleunigen. Zuverlässige Ergebnisse sind bisher nicht veröffentlicht.   

9) Kryochirurgie, Infrarotkoagulation, Elektrolyseverschorfung, Salabrasion, äusserliche Säurebehandlung 

Diese physikalischen Verfahren werden seit der Einführung der Lasertechnik nur noch in Spezialfällen eingesetzt  

10) Kataderm, Tattoo-Erase, Rejuvi ua  

Es werden immer wieder neue Verfahren zur Tattooentfernung entwickelt , die meist auf folgendem Prinzip aufbauen: mit Nadeln oder anderen Instrumenten wird, ähnlich wie beim Tätowieren selbst, eine Chemikalie, meist ein Enzym oder eine Säure, in die Haut eingebracht / gespritzt / gestochen / geschossen. Diese Chemikalie führt zu einer Entzündung und Wunde. Über diese Wunde eliminiert der Körper das Wundsekret mitsamt dem Pigment ( dieser Vorgang wird dann zB TEPR = trans epidermal pigment release genannt). Keines dieser Verfahren konnte bisher im entferntesten an die Wirksamkeit der Laserbehandlung anknüpfen, auch wenn sie oft als bessere Alternative zum Laser beworben werden. Meist werden diese Verfahren mit viel Werbung als "narbenfreie" Alternative zum Laser propagiert. Bei der konkreten Aufklärung erfährt der Kunde dann immer, dass mehrere Sitzungen notwendig sind und zu den Risiken dieser Behandlung Narbenbildung, unvollständige Entfernung des Tattoos, Pigmentstörungen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Schattenbildung usw zählen. Die Narbengefahr ist immer sogar höher als bei guten Laserbehandlungen. Die Heilungsdauer nach einer Behandlung kann zwischen 4 und 12 Wochen schwanken.  

"Hausmittel zur Tattoo-Entfernung" 

Bis vor wenigen Jahren gab es zwar viele Versuche, aber keine zuverlässige Methode, das Pigment des Tattoos wieder aus der Haut zu bekommen. Seit 2000 Jahren werden Tattoos mit chemischen Methoden attackiert. In Griechenland wurde die Haut mit einer Mischung aus Knoblauchzwiebeln und Kantharidin eingecremt. Die Haut entzündet sich stark und tief, das Tattoo wird mit der Haut abgestoßen - eine Narbe bleibt. Bei verzweifelten und schmerzunempfindlichen Sträflingen, Soldaten und Seemännern tausendfach erprobt ist das Abkratzen oder Herausbrennen der Tätowierung - das narbenreiche Ergebnis erübrigt jeden Kommentar und verbietet sich von selbst. Grundsätzlich ist von allen Selbstversuchen abzuraten: unnötige Schmerzen, hohe Infektionsgefahr und garantierte Narbenbildung sind bei allen Laienentfernungen vorprogrammiert. Die Folgen einer unprofessionellen Tattooentfernung können noch auffälliger, störender und unschöner sein als das ursprüngliche Tattoo.  

"Kann ich mich so tätowieren lassen, dass eine spätere Entfernung sicher möglich ist?" 

Lassen Sie sich niemals tätowieren, wenn Sie sich unsicher sind und schon vorher an eine etwaige Entfernung denken. Jede Tätowierung muss als lebenslanger Körperschmuck angesehen werden. Die nachträgliche Entfernung kann immer nur eine Notlösung sein - kein Laserexperte kann mit Gewissheit sagen, ob sich irgendeine Farbe vollständig ohne Probleme entfernen lässt. Am einfachsten sind zwar schwarze, blaue, grüne und rote Tattoos zu beseitigen - auch auch sie können Schwierigkeiten bereiten (unvollständige Entfernung, Farbumschlag uvm.). Verständlicherweise sieht man im Internet oder auf Demo-Bildern der Tattoo-Entferner immer nur die besten Ergebnisse. Die Misserfolge und Probleme werden dagegen meist nur im kleinen Expertenkreis diskutiert. Bei neuen, gerade auch professionellen Farbmischungen kann prinzipiell erst nach einer Probebehandlung gesagt werden, wie sich die Farbe durch das Lasern verändert. Generell kann man jedoch sagen, dass sich dunkle Farben besser als helle oder bunte Farben entfernen lassen. Eine Garantie auf eine vollständige Entfernung kann man niemals geben; eine 95% Beseitigung sollte aber meist möglich sein. Pigmentreste sind meist auf einen hohen Titangehalt der Farben, eine hohe Pigmentdichte oder eine sehr tiefe Tätowierung zurückzuführen.  

Die Laserbehandlung mit dem gütegeschalteten, q-switched Rubin-Laser / Ruby-Laser 

Die "besten" Laser zur Tattoo-Entfernung sind die gütegeschalteten ( = q-switched) Ruby- bzw NdYag-Laser. Beide Lasersysteme sind vergleichbar effektiv. Alle im folgenden erläuterten Prinzipien der selektiven Photothermolyse durch Laser gelten prinzipiell auch für die Beseitigung dunkler Hautflecken, Altersflecken usw. Zwar liest man in den Prospekten und Internetseiten der Laser-Industrie immer wieder, dass dieser oder jener Laser ein völlig neues oder viel besseres Ergebnis erzielt, als der Laser einer anderen Firma. Dies sind leider reine Werbebehauptungen: es gibt bis heute keine wirklich wesentlichen Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der verschienden gütegeschalteten Laser. Rote und orangefarbene Farbstoffe scheinen etwas besser auf Nd:Yaglaser und Farbstofflaser zu reagieren; schwarz und blau dagegen lassen sich noch immer am besten mit Rubylaser behandeln; die Reaktion von Violett, Gelb, Weiss oder Hautfarben lässt sich kaum vorhersagen.  Näheres auch unter Tattoolaser.

"Farbpigmente und Tattoolaser" 

Die ästhetische Qualität einer Tätowierung soll an dieser Stelle nicht besprochen werden. Wenn man also die optischen Aspekte vernachlässigt, richtet sich die technische Qualität eines Tattoos nach der verwendeten Farbe, der Tiefe des Pigmenteintrags und der Gleichmässigkeit der gewählten Hautschicht. Bei Laientätowierungen werden meist dunkle Pigmentpartikel (zB Tusche) mit einem spitzen Gegenstand von Hand in die Haut gestochen. Dieser Vorgang ist bei aller Sorgfalt immer sehr ungleichmässig: weder die Menge des pro Stich eingebrachten Pigments, noch die Stichdicke, noch die Stichtiefe sind vergleichbar. Maschinelle Profitätowierungen dagegen sind heute meist sehr regelmässig ausgeführt: alle Stiche bringen vergleichbare Pigmentmengen in vergleichbar tiefe Hautschichten.  

Schwarze und dunkelblaue Tattoos bestehen in der Regel aus Tinte. Andere Farben können Kadmium, Chrom, Quecksilber, Titan oder Eisen enthalten. In der Vergangenheit wurden meist solche anorganischen Elemente verwendet (Titandioxid=weiss, Cadmiumsulfid=gelb, Chromoxid=grün, Cadmiumselenid=rot, Eisenoxid=schwarz). Heute werden vermehrt industrielle, auf Azo-Verbindungen beruhende Pigmente eingesetzt. Mit einem Mythos möchte ich an dieser Stelle aufräumen. Tätowierer werben oft damit, dass sie "biologisch abbaubare", "natürliche" oder sonst wie besonders verträgliche Pigmente verwenden. Auch für Anbieter von Permanent-Make-Up sind dies gern gebrauchte Werbebegriffe. Die Wahrheit ist: es existieren keinerlei spezielle "biologische" Farbstoffe für die Tätowierung oder für Permanent-Make-Up. Tatsächlich wurden zwar in den letzten Jahren einige besonders schädliche, allergieauslösende Farbstoffe vom Markt genommen. Seit 2005 sind Tätowierfarbstoffe in das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch LFGB einbezogen. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten aber nachweisen, dass in den Tattoo-Farben weltweit weiterhin ein undurchsichtiges Gemisch von Farbpigmenten verarbeitet wird. Die Pigmente stammen fast allesamt aus den Chemieküchen der grossen Farbenkonzerne - aus den gleichen Pigmenttöpfen, aus denen auch die Farben unserer Kleider, Möbel und Autos stammen. Der Anteil von Verunreinigungen liegt bei etwa 20%. Die Tätowierer setzten diese Farben gerne sein, weil sie beständig und nahezu unlöslich sind - also besonders beständige und brilliante Tattoos ermöglichen. Grosshändler verkaufen die Pigmente als Pulver oder Emulsion oft ohne Inhaltsangaben an die Tattoo-Studios. Neben diverser Farbstoffmischungen enthalten die Farben auch Zwischenprodukte des Herstellungsprozesses, weitere Zusatzstoffe und oft grosse Mengen Titandioxid als Aufheller. Teilweise wurden und werden international sogar Farben verwendet, welche ausdrücklich ausgewiesen sind als "Not for human use". Interessanterweise ist der Einsatz vieler dieser Farben in Kosmetika verboten - werden sie aber in die Haut eingestochen, sind sie erlaubt.  

Lesen Sie hier mehr zum Thema Tattooentfernung München.

"Risiken von Tattoo-Farben"  

Bisher waren die Hautärzte damit konfrontiert, dass die Farben eine Mischung von bis zu 50 unterschiedliche  Pigmenten enthalten. Medizinische Probleme können auf verschiedenen Ebenen entstehen. Am gefährlichsten sind die Folgen unsauberen Arbeitens beim Tätowieren: Hepatitis C und B, HIV-Infektionen, Syphilis, Lepra und Immunkrankheiten wie Sarkoidose oder Vaskulitis wurden nach Tätowierungen beschrieben. Die häufigsten Komplikationen sind aber Kontaktallergien oder Fremdkörperreaktionen durch die Farben. Das Auftreten dieser Komplikationen kann zeitlich stark variieren, was u.a. mit der unterschiedlichen Lichtbeständigkeit der Farben zu tun hat. Tätowierungen können unkontrollierbar auf die Laserbehandlung reagieren.  Es gibt auf dem Markt etwa 400 - 500 Tattoo-Farben. Die beim Tätowieren eingebrachten Pigmentkonzentrationen sind mit bis zu 9,4 mg/cm2 sehr hoch. Manche von ihnen wandern aus der Haut in die Lymphknoten. Eine wissenschaftliche Untersuchung ergab, dass von untersuchten Farben 11 bakteriell verschmutzt waren. Bei einer Untersuchung von 30 Tätowierungstinten wurde als häufigster Inhaltsstoff Aluminium gefunden (87%), dan Oxygen (73%), Titanium (67%), Kohlenstoff (67%). Anteile und Mischverhältnisse unterschieden sich jedoch extrem. Der Tätowierer kann auch bei besten Absichten nicht erkennen oder wissen, welche chemische Zusammensetzung das von ihm verwendete Pigment hat. Bei zwei unterschiedlichen Sitzungen beim gleichen Tätowierer kann sogar gleich aussehendes, aber chemisch völlig unterschiedliches Pigment verwendet worden sein. Dies gilt auch, wenn das Pigment "zertifiert" ist - egal nach welcher Norm die Zertifizierung erfolgte. Dies gilt genauso für Permanent-Make-Up. Die wohltönenden Werbebotschaften mancher Permanent-Make-Up Hersteller über CE-Zertifizierung, Bio-Pigment usw. sind überwiegend Werbeargumente. Die Schweiz hat aus diesem Grund Ende 2006 ein neues Gesetz verabschiedet. Es regelt den Inhalt von Tattoo-Farben. Aufgrund zunehmender Probleme bei der Tattoo-Entfernung durch Laien wird das Land ausserdem festlegen, dass nur noch medizinische Profis Laserentfernungen ausführen dürfen. Glücklicherweise gibt es seit dem 1.5.2009 endlich auch eine deutsche Tätowiermittel-Verordnung. Mit deren Inkrafttreten sind erstmals auch bei uns Regelungen über Mittel zum Tätowieren und für Permanent-Makeup getroffen worden. Danach dürfen Farbstoffe, die medizinisch bedenklich sind, nicht mehr verwendet werden. Nicht mehr verwendet werden dürfen zB Azofarbstoffe oder p-Phenylendiamin. Ausserdem müssen die Farbstoffe jetzt mit Inhaltsstoffen, Herstellungs- und Einfuhrort gekennzeichnet werden. Dieser wichtige Anfang darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bisher kaum wissenschaftliche Daten über die Unbedenklichkeit der Farben gibt. Erst in den nächsten Jahren werden wir daher sog. Positivlisten erhalten, aus denen die Unbedenklichkeit der Farbstoffe zu ersehen sein wird. Die bisher fehlende Normierung von Tattoo-Pigment ist für die Laserentfernung von grosser Bedeutung. Jedes Pigment verhält sich beim Lasern anders - daher kann der Laseranwender nie im voraus sagen, wie schnell das Pigment durch die Behandlung beseitigt wird. Manche Pigmente verändern sich durch das Lasern - so kann durch die Laserbehandlung ein Farbumschlag entstehen. Dies ist ein typisches, nicht ganz seltenes Problem beim Lasern eines missglückten Permanent-Make-Ups: die Pigmentfarbe des Augenbrauenstrich oder der Lippenkontur ist manchmal nach dem Lasern nicht verschwunden, sondern nur in der Farbe verändert. Der vorher schwarze Lidstrich kann also danach zB dunkelrot aussehen, die rote Lippenkontur wird dunkel. Natürlich handelt es sich dabei um Einzelfälle - allerdings weist ein seriöser Laserspezialist seine Kunden auf diese Komplikationsmöglichkeit vorher hin. In der Entwicklung sind heute Tattoo-Tinten, die auf Nahrungsmittel - Farbstoffen basieren, die man in Liposomen verkapselt. Sie lassen sich meist in 1-2 Laserbehandlungen entfernen. Gesundheitliche Schäden durch Tattoos sind nicht meldepflichtig. Ärzte können sich bei Problemen an eine spezielle Arbeitsgruppe der Hautklinik in Regensburg wenden; hier werden Nebenwirkungen der Tattoofarbstoffe gesammelt.  

"Anzahl Laser - Behandlungen zur Tattooentfernung" 

Leider kann keine Tätowierung mit einer einzigen Behandlung beseitigt werden - immer sind mehrere Behandlungen notwendig. Nach der ersten Behandlung ist manchmal kaum ein Effekt zu erkennen, wenn das Pigment sehr dicht ist. Die genaue Anzahl und die Dauer der Behandlungen hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich auch von einem erfahrenen Laseranwender nicht exakt vorausberechnen. Einen Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben z.B: 

  • verwendete Farbe
  • Art des Pigmenteintrags
  • Grösse der Tätowierung
  • Tiefe des Pigmenteintrags 
  • Qualität des Tattoos 
  • Reaktionsfähigkeit des körpereigenen Immunsystems 
  • Konsequenz und Regelmäßigkeit der Behandlungen 
  • Art der Nachbehandlungen 
  • Technische Einstellung der Lasergeräte 

Mehr als ca. 300 cm2 sollten pro Sitzung nicht behandelt werden, da die Infektionsgefahr sonst zu stark ansteigt. Im Allgemeinen sollte mit mindestens 6-15 Laserbehandlungen gerechnet werden; lediglich manche Laientätowierung erfordert weniger Sitzungen. Die Vielzahl der Behandlungen resultiert aus dem Prinzip der selektiven Photothermolyse: bei jeder Sitzung wird ein Teil des Pigments zerstört; der Körper benötigt Zeit, um den "Bauschutt" des zertrümmerten Pigments abzuräumen. Erst danach hat der Laser wieder "freie Sicht" auf das Restpigment und kann die nächste Pigmentschicht gezielt zerstören. Die Tätowierung wird pro Sitzung immer blasser und verschwommener, sie "vergeht".  

"Weglasern von Permanent-Make-Up, Time-Tattoos oder Timetoos" 

Wir behandeln auch die Reste von Time-Tattoos und korrigieren misslungenes Permanent-Makeup. Time-Tattoos enthalten oft viel Farbe und sind manchmal schwer zu entfernen. Bei der Behandlung beider Tattoo-Arten ist zu beachten, dass die Farben instabil sein können und Farbumschläge möglich sind. Aus Rot und Braun kann Schwarz, aus Schwarz kann eine andere Farbe entstehen. Die neue Farbe ist oft schwerer zu entfernen ist als die ursprüngliche Farbe. Deshalb ist eine Testbehandlung eines kleinen Areals anzuraten, um solche Probleme vorhersehen zu können.  

"Tatoolasern ist dauerhaft"  

Eine geglückte Tattoo-Entfernung ist endgültig, hält also für immer.  

"Laserbehandlung schmerzhaft?" 

Die Laserbehandlung mit dem gütegeschalteten Laser schmerzt - wird aber unterschiedlich empfunden, je nach Schmerzempfindlichkeit und Körperstelle. Man kann den Schmerz etwa vergleichen mit dem Schnippen eines Gummibandes gegen die Haut. Manche Patienten finden den Schmerz weniger unangenehm als das Tätowieren selbst, andere leiden deutlich beim Lasern. Bei Bedarf arbeitet der Arzt mit einer schmerzlindernden Creme, einer örtlichen Betäubung oder einem Schmerzmittel. Tätowieren selbst ist i.a. aber schmerzhafter als die Laserbehandlung. Da Betäubungscremes nur teilweise wirksam sind, die optischen Eigenschaften der Haut verändern und manchmal die Behandlung erschweren, verzichten wir meist darauf. 
Nach der Behandlung fühlt sich die Haut entzündet an, ähnlich einem Sonnenbrand. Empfehlenswert ist es daher, die Haut zu kühlen - durch Ventilator, Fächer oder Gelkissen.  

"Kosten der Tattoentfernung" 

Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass die Kosten einer Tattoo-Entfernung nicht von den Krankenkassen übernommen werden - Ausnahmen sind möglich. So entstehen Schmutztätowierungen beispielsweise oft durch Unfälle oder Feuerwerkskörper. Die Kosten ihrer Beseitigung werden meist von der Haftpflichtversicherung des Verursachers oder einer Berufsgenossenschaft übernommen. Manche private Krankenkassen übernehmen auch die Kosten einer Laserbehandlung von Schmucktätowierungen - einen Anspruch auf die Kostenübernahme hat man nicht. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Laserbehandlung von Tattoos grundsätzlich nicht. Sie sind auch dem Argument einer psychischen oder beruflichen Beeinträchtigung durch die Tätowierung nicht zugänglich. Rechnen Sie daher damit, dass Sie die Kosten einer Tattoo-Entfernung komplett selbst tragen müssen. Gütegeschaltete Laser für die Tätowierungsentfernung sind sehr teuer in der Anschaffung und im Unterhalt. Regelmässige Wartung und sicherheitstechnische Kontrollen sind gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten einer Lasersitzung beginnen - je nach Grösse des Tattoos - bei etwa 80 Euro. Bei grösseren Tattoos können aber durchaus Kosten in mehrfacher Höhe anfallen. Bei Laientattoos sind meist zwischen 4 und 8 Sitzungen, bei Profitätowierungen 8 - 12 Sitzungen notwendig. Sollte man Ihnen die Behandlung wesentlich günstiger anbieten, wird wahrscheinlich nicht mit einem gütegeschalteten Laser gearbeitet - mit entsprechend schlechterem Ergebnis. 

"Nebenwirkungen und Risiken" 

Manche Laserbehandlungen können schmerzhaft sein. Der Arzt entscheidet daher individuell mit dem Kunden, ob keine Betäubung notwendig ist oder eine örtliche Betäubung, Crememaske, Dämmerschlaf, Akupunkturnarkose oder Vollnarkose erfolgt. 
Während und nach der Behandlung kann das Tattoo gerötet und geschwollen sein. Auch Bildung von feinen Krusten ist möglich, bei sehr starker Reaktion der Haut auch Blasenbildung. Selten sind Dunkel- oder Hellfärbung der Laserareale oder Infektionen (z.B. mit Herpesviren und Bakterien). Im Normalfall ist die Laserbehandlung narbenlos. Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind die Erfahrung des Operateurs und das verantwortungsvolle Verhalten des Patienten vor und nach dem Eingriff. Vor allem Sonne und Solarium sollte man vor und nach dem Lasereingriff meiden, um unschöner Fleckbildung vorzubeugen. Aspirin, Acetylsalicylsäure und andere blutverdünnende Medikamente müssen 1 Woche vorher abgesetzt werden, um Blutergüsse zu vermeiden. Das Narbenrisiko ist sehr klein. In den Tagen nach dem Lasern sollte man die behandelten Stellen trocken und sauber halten. Duschen ist möglich, aber Schwimmen und Saunen unerwünscht. Die Haut ist zwar meist unverletzt, aber die Infektionsgefahr ist erhöht. Infektionen könnten zur Narbenbildung führen. 
Nach einer vollständigen Tattoo-Entfernung kann die Tätowierung manchmal als helles Nachbild (Hypopigmentierung) angedeutet bleiben. Das kommt dadurch zustande, dass neben dem Tattoo-Pigment auch das braune Farbpigment der Haut ungewollt entfernt worden ist. Dieser Effekt lässt sich auch nicht sicher verhindern, da das Tätowierungspigment in der Haut immer unter den Hautzellen liegt, die das natürliche braune Hautpigmenten bilden. Auf dem Weg zur Tätowierung wird deshalb der braune Hautfarbstoff u.U. ebenfalls beeinflusst. Aus diesem Grund sollte man - wie bei jeder Laserbehandlung - die Haut bis zum Ende sämtlicher Laserbehandlungen vor Sonne und Solariumlicht schützen - je weniger braun die Haut ist, umso besser schlüpft das Laserlicht an den Pigmentzellen vorbei. Pflaster oder Kleidung sind idealer UV-Schutz. Bei gebräunter Haut ist das Risiko einer unerwünschten Aufhellung viel grösser. Hypopigmentierungen / Hellfärbungen sind nahezu immer vorübergehend; unerwünschte Dunkelfärbung (Hyperpigmentierung) ist eher selten und am ehesten an der Innenseite der Unterarme zu erwarten. 
Sollten sich trotz aller Vorsicht doch helle Flecken unter dem Tattoo bilden, so benötigt man nur etwas Geduld. Ausgehend von den Haarwurzeln im gelaserten Bezirk, sollte sich die normale Hautfarbe im Laufe einiger Jahre wieder bilden. Vorbeugung ist auch hier der bessere Rat: lieber erst dann mit dem Lasern beginnen, wenn eine Sommerbräune völlig blass geworden ist, als später auf die Rückkehr entfernter natürlicher Pigmente zu warten. Nach Ende der Behandlungsserie kann man wieder braun werden.  

"Tattooentfernung im Ladenlokalen" 

Ein neues Phänomen an unseren Strassen sind Ladenlokale mit grosser Werbung an den Fenstern: "Tattooentfernung, Laserenthaarung" mit Blitzlampe oder Lasergerät. Es handelt sich dabei oft um Frisörstudios oder Kosmetikkabinen mit Blitzlampengerät im Hinterzimmer. Inzwischen gibt es auch Betriebswirte, die solche Konzepte als Franchise-Idee europaweit etablieren wollen. Sie nützen dabei eine - noch - bestehende Lücke der Medizingesetze: Laser und Blitzlampen in Laienhand sind bisher nicht verboten, solange nicht damit "operiert" wird. Dabei gelten paradoxerweise all die strengen Regeln, die ein Arzt beim Lasern beachten muss, für Laien beim Betrieb der Geräte nicht - es gelten überhaupt keine Regeln, da der Gesetzgeber diese Situation schlicht "übersehen" hat. Zur Zeit kann sich jedermann eine Blitzlampe für ca. 15000 - 30000 Euro kaufen und die Tattooentfernung anbieten (die Lasergeräte und Blitzlampen der Ärzte sind übrigens deutlich leistungsfähiger, und mindestens doppelt so teuer).  Natürlich sind die Risiken der Behandlung nicht geringer, sondern höher, denn die meisten Verkäufer und Behandler in diesen Ladenlokalen haben keine medizinische Ausbildung; sie wurden in wenigen Stunden zu "Experten" geschult. Welche Hygieneregeln werden eingehalten? Wer beurteilt Muttermale im Tattoo? Ist das Tattoo überhaupt zum Lasern geeignet - oder wären andere Methoden besser? Wer behandelt Komplikationen? Wie behandelt man eine Verbrennung oder Narbe? Was passiert, wenn der "Kunde" einen Kollaps erleidet? Wäre ein anderes Laser- oder Blitzlampengerät nicht besser geeignet? Gibt es eine ausreichend hohe Haftpflichtversicherung für den Fall eines Behandlungsfehlers? Bildet der Inhaber sich permant weiter, um auf dem neuesten medizinischen Stand zu sein? Nebenbei: meist sind solche Behandlungen nicht einmal kostengünstiger als Therapien beim Profi-Arzt, da dieser mit wesentlich leistungsfähigeren Geräten arbeitet, die nicht an Laien vertrieben werden.  

"Wer sollte nicht behandelt werden?" 

Laserstrahlen dringen nur wenige Millimeter in die Haut ein und haben prinzipiell keinen Einfluss auf innere Organe oder ungeborene Kinder. Trotzdem behandelt man im allgemeinen keine Schwangere und Stillende - aus prinzipieller Vorsicht, auch wenn es keinerlei wissenschaftliche Hinweise auf eine wie auch immer geartete Gefährdung eines ungeborenen Kindes gibt. Glücklicherweise ist es völllig unproblematisch, die Behandlung für einige Monate zu unterbrechen; das Endergebnis wird durch eine Pause nicht schlechter. 
Gegen eine selektive Photothermolyse spricht es, wenn eine Allergie gegen einen Tätowierungsfarbstoff besteht. Hier sollte man eher eine andere Art der Entfernung wählen (Erbiumlaser, Operation….).  

"Nach dem Lasern übertätowieren lassen?" 

Grundsätzlich ist das möglich. Man sollte aber zur Sicherheit nach der letzten Laserbehandlung etwa ein halbes Jahr warten, bis man sich wieder unter die Tattoo-Nadel legt.  

"Können beim Lasern Strahlenschäden wie bei Röntgenstrahlen entstehen?" 

Strahlenschäden im Sinne von radioaktiver Belastung gibt es bei dermatologischen Lasern nicht, weil mit einer völlig anderen Lichtart, Wellenlänge usw. gearbeitet wird als bei Röntgenstrahlen. Seit den 60iger Jahren wird mit Lasern in der Dermatologie experimentiert und gearbeitet. Die heute verwendeten Lasergeräte sind zwar erst vor wenigen Jahren von den Herstellerfirmen anwendungsreif entwickelt worden. Trotzdem kann man aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Laserlichts und jahrelangen Erfahrungen Langzeitnebenwirkungen ausschliessen.  

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