Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

Telefon: 089 - 677 977
Praxis
Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Nahrungsmittelallergie

Was ist eine Nahrungsmittelallergie? Welche Form der Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln können wir in der Hautarztpraxis in München untersuchen und behandeln? Was ist eine Suchdiät? 
von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München 

„Wie bemerkt man eine Nahrungsmittelallergie?“ 

Viele Menschen kennen das: Sie haben vielleicht in einem exotischen Restaurant geschlemmt, das Essen war schön scharf gewürzt, der Rotwein hat besonders gut geschmeckt - und am nächsten Tag „blühen“ Ekzeme auf der Haut. Oder der Osterhase hat großzügig seine Artgenossen aus Schokolade verschenkt, die Nougat-Pralinen waren auch sehr lecker, die bunten Eier allzu verlockend - und in der Nacht plagt eine Juckreiz-Attacke das Kind. Nahrungsmittelunverträglichkeiten zählen zu den häufigen Verstärkern einer Neurodermitis, können aber auch Blähungen, Erbrechen, Hautrötungen und andere Beschwerden bei vorher völlig Gesunden auslösen. Schätzungen zufolge leiden 20 bis 30 Prozent der neurodermitiskranken Kinder gleichzeitig unter einer Nahrungsmittelallergie. Etwa bei jedem 10. Erwachsenen mit juckenden Hautproblemen verbessert sich der Hautzustand, wenn auf bestimmte Lebensmittel verzichtet wird.  An dieser Stelle soll ausdrücklich nicht auf andere Formen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten eingegangen werden. Eine Laktoseintoleranz ist bei uns sicher viel häufiger als eine Milchallergie und wird oft mit dieser verwechselt. Auch Histaminintoleranz, Sorbit- oder Fructoseintoleranz, Nahrungsmittelvergiftungen oder Beschwerden durch verdorbene Nahrungsmittel können einer Allergie ähneln, sind aber von völlig anderer medizinischer Natur. 

„Wann bemerkt man eine Nahrungsmittelallergie?“

Die - nicht immer sehr charakteristischen - Beschwerden einer Nahrungsmittelallergie treten in der Regel nach wenigen Minuten, manchmal jedoch auch erst verzögert nach ein bis zwei Tagen auf: Haut, Mund und Rachen jucken, manchmal schwellen Lippen oder Kehlkopf an. Das Schlucken fällt schwer. Asthmatische Beschwerden, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Blähungen und Durchfall können hinzukommen. In glücklicherweise seltenen Fällen kommt es zu Kreislaufstörungen bis hin zum allergischen Schock.

„Welche Diät ist sinnvoll?“

Ob und welche Nahrungsmittel ein Neurodermitiker nicht verträgt, ist individuell sehr unterschiedlich. Es kann daher keine pauschale Neurodermitis-Diät und keine allgemeingültige Verbotsliste bestimmter Nahrungsmittel geben. Auch für Neurodermitiker gilt: Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung ist Grundlage für einen gesunden Organismus. Extreme Diäten ohne vorherige individuelle Testung können zu Mangelzuständen führen. Zudem beinträchtigen sie unnötig die durch die Ekzemerkrankung ohnehin eingeschränkte Lebensqualität. Keine Diät sollte schlimmer sein als die Erkrankung selbst !

„Wie kann man ein Allergie gegen Nahrung feststellen?“

Bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sollte genau beobachtet werden, welche Speisen den Hautzustand verschlechtern und den Juckreiz verstärken. Verzichtet werden sollte nur auf die Nahrungsbestandteile, die tatsächlich individuell nicht vertragen werden. Grundsätzlich kann der Organismus auf jedes Nahrungsmittel allergisch reagieren. Von bestimmten Lebensmitteln ist jedoch bekannt, dass sie besonders häufig Allergien auslösen. Dazu gehören bei Kindern vor allem Kuhmilch und Eier, bei Erwachsenen oft Nüsse und Fisch. Neurodermitiker sollten beobachten, ob sie darauf reagieren. Meist sind es nur wenige Nahrungsmittel, auf die der Körper allergisch reagiert. Wenn sehr viele Speisen nicht vertragen werden, könnte dies möglicherweise an weitverbreiteten Zusatzstoffen liegen. So zählen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe zu den wichtigsten Allergenen. Pollen-Allergiker reagieren in vielen Fällen auch auf die jeweilige Frucht allergisch, beispielsweise auf das entsprechende Getreide. Zudem kommt es bei vielen Allergien zu Kreuzreaktionen mit botanisch verwandten Nahrungsmitteln.

„Was sind die wichtigsten Nahrungsallergene bei Allergikern?“

Es folgt eine Auswahl der wichtigsten wichtigsten sogenannten Kreuzallergien; darunter versteht man eine Allergie gegen Nahrungsmitteln bei bekannter Pollenallergie.  Sie kommt durch eine ähnliche Eiweißstruktur von Pollen und Nahrung zustande. 

Pollen-Allergie auf Frühblüher wie Hasel, Birke, Erle:  Kernobst, Steinobst, Haselnüsse
Allergie auf Beifußpollen: Sellerie, Karotte, Fenchel, Anis, Dill, Petersilie, Koriander 
Allergie auf Gras- und Getreidepollen: Getreide, Hülsenfrüchte 
Hausstaubmilben-Allergie: Krustentiere (Krebse, Krabben, Shrimps, Garnelen, Langusten, Hummer)
Latex-Allergie: Avocado, Banane, Kiwi, Papaya

Die individuell verantwortlichen Inhaltsstoffe herauszufinden, ist nicht immer ganz einfach. Der beste Allergietest ist eine Suchdiät. Im Zweifelsfall sollte ein Allergieverdacht durch einen Allergologen abgeklärt werden, dem verschiedene weitere Verfahren zur Verfügung stehen. Von Methoden wie dem „Bioresonanztest“ ist abzuraten. Dieser Test zeigt oft zahlreiche „Allergien“ an, die aber fast immer ohne Bedeutung sind und zu unnötigen, kaum realisierbaren Extremdiäten führen können. Unter foodallergy.org findet man gute Infos zu Nahrungsmittelallergien, schauen Sie auch einmal nach bei www.gbe-bund.de/glossar/Allergien.html (Datenbank für Nahrungsmittelallergiker) und www.wikifood.lu

„Was ist eine Suchdiät?“

Wenn Sie vermuten, dass Sie bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen, können Sie Ihren Verdacht am besten durch eine gezielte Suchdiät überprüfen - jedoch unbedingt unter ärztlicher Begleitung: Beginnen Sie während einer Phase, in der Ihr Hautzustand stabil ist. Lassen Sie zunächst alle verdächtigen Lebensmittel weg. Essen Sie mindestens eine Woche lang nur gut verträgliche Nahrungsmittel wie Reis, Kartoffeln, Brokkoli und Sonnenblumen- oder Distelöl, Banane oder gegarte Birne sowie eventuell Pute- oder Lammfleisch. Dann fügen Sie alle zwei Tage vorsichtig ein verdächtiges Lebensmittel hinzu und beobachten die Hautreaktion. Führen Sie während dieser Suchdiät ein Ernährungs-Tagebuch, in dem Sie sorgfältig alle Nahrungsmittel, Getränke und Ihren Hautzustand notieren. 

„Speiseplan individuell zusammenstellen“

Auf der Basis der individuellen Unverträglichkeiten sollte gemeinsam mit dem Arzt ein individueller Speiseplan zusammengestellt werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern muss eine Diät besonders sorgfältig geplant werden. Unverträgliche Nahrung sollte mindestens ein Jahr lang aus der Ernährung ausgeschlossen werden, damit sich der Hautzustand stabilisieren kann. Viele Nahrungsmittelallergien haben einen vorübergehenden Charakter. Manches Essen wird wieder vertragen, wenn man konsequent darauf verzichtet hat. Leider ist dafür manchmal anderes unverträglich geworden. Um neue Sensibilisierungen zu vermeiden, sollte mit den verträglichen Lebensmitteln regelmäßig abgewechselt werden. Nahrungsmittel, die lebensbedrohliche Reaktionen hervorrufen, müssen lebenslang gemieden werden. Damit eine Mangelernährung verhindert wird, müssen im Rahmen einer solchen Eliminationsdiät die wichtigsten Nährstoffe der weggelassenen Lebensmittel durch verträgliche Alternativen ersetzt werden. Dies ist besonders wichtig bei Säuglingen und Kleinkindern mit einer Kuhmilch-Allergie, um Entwicklungsstörungen vorzubeugen. Ersetzen Sie unverträgliche Nahrungsmittel durch verträgliche Alternativen mit gleichwertigen Nährstoffen

„Verträgliche Alternativen wählen“

Neurodermitiker, vor allem Kinder, tolerieren häufig keine Kuhmilch. Eine strenge kuhmilchfreie Ernährung ist jedoch nicht bei jedem Neurodermitis-kranken Kleinkind zu empfehlen, vor allem Milchprodukte wie Joghurt oder Quark werden oft vertragen. 

Bei nachweislicher Allergie müssen außer Trinkmilch oft auch Milchprodukte gemieden werden. Ob und welche Milchprodukte vertragen werden, hängt davon ab, welche Bestandteile der Milch die Allergie auslösen. Milchbestandteile sind in sehr vielen Lebensmittel enthalten: In Gebäck und Brot, Suppen und Soßen, Kartoffelpüree, Wurstwaren, Eis, Pudding, Schokolade und vielem mehr. In Fertigprodukten - auch Gläschen mit Babykost - verbergen sich Milchbestandteile hinter Deklarationen wie „Molkeneiweiß, Protein, Milcheiweiß, Milchpulver, Casein, Lacto...“. Im Reformhaus und Naturkostfachgeschäft sind milchfreie Alternativen erhältlich. Um einer Mangelernährung und Entwicklungsstörungen vorzubeugen, muss bei einer kuhmilchfreien Ernährung sorgfältig auf Ausgleichsmöglichkeiten geachtet werden. Als Ersatz für Kuhmilch eignen sich Ziegen-, Schafs- oder Stutenmilch sowie Sojatrunk. Zu beachten ist jedoch, dass sich vor allem gegen Soja ebenfalls Allergien entwickeln können. Bei einer milchfreien Ernährung besteht insbesondere die Gefahr einer Kalzium-Unterversorgung mit gravierenden Folgen für den kindlichen Knochenbau. Eine ausreichende Kalzium-Versorgung kann je nach Alter des Kindes und weiteren Allergien durch Mandel- und Sesammus, Grünkohl, Spinat, Mangold, Brokkoli, Fenchel, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte gewährleistet werden. Auch ungeschwefelte, getrocknete Feigen sind eine gute Kalzium-Quelle und können auch als Süßungsmittel verwendet werden. Aus Mineralwasser wird Kalzium (auf Gehalt über 150 mg/l achten!) fast so gut aufgenommen wie aus Kuhmilch. Gegebenenfalls können Kalzium-Präparate gegeben werden. 

Hühnereiweiß kann ist in der Küche relativ einfach ersetzt werden. Vorsicht ist jedoch geboten, da Eier außer in gekauftem Gebäck oder Nudeln auch in Mayonnaise, Margarine, Wurst und vielen Fertiggerichten versteckt sein können. 

Während Hasel-, Wal-, Para- und Erdnüsse starke Allergene sind, werden Mandeln und Kokosnuss meist besser vertragen.

Bei einer Weizen-Allergie kann oft auf Backwaren aus Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer, Amaranth, oder Quinoa ausgewichen werden. Dabei sollte auf versteckte Weizenbeimengungen geachtet werden! Spezialbrote bieten insbesondere Naturkostläden an. Für Gluten-Unverträglichkeiten gibt es glutenfreie Produkte aus Mais, Reis, Hirse oder Buchweizen im Handel.  

Allergien auf Fleisch sind sehr selten. Bei ihrem ohnehin eingeschränkten Speisezettel brauchen Allergiker daher meist nicht auf Fleisch zu verzichten, sollten jedoch auf ökologische Tierhaltung achten. Besonders das Fleisch von Lamm, Wild, Geflügel und Rind ist meist gut verträglich.

Allergenes Obst und Gemüse kann relativ problemlos durch verträgliche Sorten ersetzt werden.

Oft werden unverträgliche Nahrungsmittel gegart besser toleriert. Hitze zerstört die Eiweißketten, die für die allergische Reaktion entscheidendend sind. Gut verträgliches Obst und Gemüse sollte jedoch auch roh verzehrt werden, um möglichst viele Vitalstoffe aufzunehmen.

Manchmal hilft es auch, Obst und Gemüse zu schälen. Die meisten Allergene sitzen unter der Schale - wie leider auch die meisten Vitalstoffe. Entsprechend kann es sinnvoll sein, vorübergehend auf Backwaren aus Auszugsmehl zurückzugreifen, die allerdings ernährungsphysiologisch weniger wertvoll sind. 

„Erhitzte Nahrung wird oft besser vertragen“

Fertiggerichte sollten generell gemieden werden, da ihre Zusammensetzung nicht immer transparent ist. So müssen Inhaltsstoffe und die oft unüberschaubare Zahl der Zusatzstoffe unter einer Mindestmenge nicht deklariert werden. Frisch zubereitete Speisen können nicht nur auf solche Bestandteile verzichten, sondern enthalten zudem wertvollere Nähr- und Vitalstoffe. Weitere Tipps finden Betroffene in speziellen Kochbüchern für Neurodermitiker.

„Unverträgliche Nahrungsmittel meiden“

Häufiger noch als echte Nahrungsmittelallergien sind sogenannte „Pseudo-Allergien“. Bestimmte Speisen lösen Reaktionen aus, die einer Allergie ähneln, ohne dass das Immunsystem beteiligt ist. Diese Pseudo-Allergien lassen sich daher auch nicht im Blut oder Hauttest nachweisen. Ursache der Reaktionen sind Stoffe in der Nahrung wie Histamin oder biogene Amine, die auf chemischem Wege Juckreiz und Hautrötungen auslösen. Manche Lebensmittel enthalten Histamin und lösen Juckreiz aus. Typische Auslöser von Pseudo-Allergien sind: stark gereifter Käse, Wurst, Sauerkraut, Schweinefleisch, Fisch, Schalentiere, Tomaten, Hülsenfrüchte, Erdbeeren, Ananas, Bananen, Schokolade, Pilze oder Rotwein. 

Schlecht vertragen werden oft auch saure Zitrusfrüchte (Zitronen, Mandarinen, Orangen, Grapefruit u.a.) oder scharfe Gewürze. 

Gegen Zucker ist zwar keine Allergie bekannt. Doch dieses ernährungsphysiologisch minderwertige Produkt wirkt sich nicht nur verheerend auf die Zähne aus. Bei der Verdauung süßer Speisen entstehen Säuren, die das Darmmilieu beeinträchtigen. Dies wirkt sich beim Neurodermitiker auch ungünstig auf die Haut aus. Obstdicksäfte als Süßungsmittel sind besser verträglich. Süßigkeiten enthalten zudem versteckt allergene Bestandteile wie Farb- und Aromastoffe. Beobachten Sie genau, welche Nahrungsmittel Sie nicht vertragen. Starke Allergene bei Erwachsenen sind beispielsweise Nüsse und Nussöle sowie Fisch, bei Kindern Kuhmilch und Hühnerei.  Verzichten Sie nur auf die Lebensmittel, die Sie persönlich nicht vertragen. Achten Sie unbedingt auf „versteckte“ Bestandteile in Fertiggerichten, Getränken oder Süßigkeiten. Stimmen Sie wesentliche Einschränkungen Ihrer Ernährung mit dem betreuenden Arzt ab und suchen Sie nach Alternativen, um die Nährstoffe der weggelassenen Speisen zu ersetzen.

Meiden Sie Nahrungsmittel, die Histamin enthalten oder dessen Freisetzung fördern, beispielsweise stark gereifter Käse, Wurst, Sauerkraut, Schweinefleisch, Schalentiere, Fisch, Tomaten, Hülsenfrüchten, Erdbeeren, Ananas, Schokolade, Pilze, Rotwein. Reduzieren Sie den Genuss von scharfen Gewürzen, Alkohol, Kaffee und heißem schwarzen Tee.

Verzichten Sie auf Zitrusfrüchte wie Zitronen, Mandarinen, Orangen und Grapefruit.

Verringern Sie Ihren Verzehr an Süßigkeiten, Zucker und Honig. Streichen Sie „Industrienahrung“ weitgehend von Ihrem Speiseplan. Die folgenden Nahrungsmittel sind dafür bekannt, daß sie häufig allergieähnliche Beschwerden auslösen - bitte achten Sie einmal darauf:

  1. Säuren: natürliche Ascorbinsäure z.B. in Zitrusfrüchten und -säften; Oxalsäure z.B. in Tomaten/Ketchup, Rhabarber, Spinat, Sauerampfer 
  2. Nahrungszusatzstoffe wie Ascorbinsäure, Sorbinsäure, Propionsäure. 
  3. Süssigkeiten: z.B. Cola, Schokolade, Kakao, Fruchteis, Limonade, Bonbons, Nuß-Schokolade-Brotaufstrich, Erdnußbutter, Gummibärchen
  4. Öle und Fette: z.B. Nuß/erdnußhaltige Öle, Erdnußbutter, haselnußhaltige Produkte, Schweinefett, Speck, fette Wurstsorten, Chips und Pommes frites
  5. scharfe Gewürze: z.B. Pfeffer, Paprika, Chili, Curry, Senf, Essig
  6. Genußgifte: v.a. Alkohol, Zigaretten, Rotwein
  7. Hartkäse, Fischkonserven, Fleischkonserven, Pökelfleisch, Erdbeeren, Kiwi, Hummer und Muscheln, Trockenfrüchte, Glutamat/Geschmackverstärker
  8. häufig verursacht auch eine Kombination der genannten Substanzen die Beschwerden, also z.B. Rotwein + Käse. 
  9. Manchmal löst die Kombination einer Schmerztablette mit einem bestimmten Nahrungsmittel die Allergie aus, also z.B. Aspirin/ASS-Tablette + Rotwein

Wenn Sie eine gezielte Suchdiät durchführen wollen, sollten Sie einem genauen Diätplan folgen, damit das schuldige Nahrungsmittel auch gefunden werden kann. Bitte halten Sie sich möglichst genau an den vorgegebenen Plan. Sollten an einem Tag Beschwerden auftreten, so ist die Ursache wahrscheinlich ein Nahrungsmittel, welches am gleichen Tag oder am Tag zuvor erstmals während der Diät gegessen wurde. Bitte halten Sie danach etwa 2-3 Tage die Kost des allerersten Tages ein, bis es Ihnen wieder gut geht. Danach können Sie mit der Suchdiät fortfahren.
Am besten führt man während der Diät eine Art "Ernährungs-Tagebuch", in dem man alle Nahrungsmittel und Getränke notiert. Wenn der Verdacht auf eine Nahrungsunverträglichkeit besteht, sollten die verdächtigen Nahrungsmittel konsequent 14 Tage gemieden werden. 

Gerne beraten wir Sie persönlich bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie und führen auch die notwendigen Untersuchungen durch. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter Tel 089-677977

Ihre dermaPraxis Dr. med. H. Bresser, Peschelanger 11,  81735 München, Tel 089-677977, www.drbresser.de 

Diese Seiten dienen ausschliesslich der Information unserer Patienten. Vervielfältigungen, auch ausschnittweise, sind nur zum persönlichen Gebrauch gestattet. Copyright Dr H Bresser, Peschelanger 11, 81735 München, 089-677977, www.drbresser.de