Dr. med. Harald Bresser

Facharzt für Dermatologie und Venerologie
Facharzt für Anästhesiologie

Zusatztitel der Ärztekammer: Allergologie, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Akupunktur

Zertifizierte Qualifikationen: Lasertherapie, Ambulante Operationen, medizinische Kosmetik
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Faltenunterspritzung

Faltenbehandlung, Faltenunterspritzung, Lippen: dermale Filler, Hyaluronsäure

 

Faltenbehandlung durch Filler aus Hyaluronsäure, Restylane, Kollagen, Eigenfett oder Plasmagel erfordert Erfahrung - welche Art der Faltenbehandlung ist sinnvoll? Ein umfassender Überblick über Produkte, Erfolge, Nebenwirkungen und Kosten vom Experten aus München 
 
von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München
In unserer Hautarztpraxis in München bieten wir zahlreiche Möglichkeiten der Faltenentfernung, des Volumenaufbaus und der Lippenverschönerung - Unterspritzung, Lippenformung, Remodelling der Lippenkontur, Auffüllen von Defekten, Laser, Botox, Peeling uvm. Ob Tränensäcke, Mundwinkelfalten, Unterkinnfalten, Nasolabialfalten, Krähenfüsse, Stirnfalten, Nasenfalten oder Glabellafalten - für jeden Faltentyp gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach sanften Methoden der Hautverschönerung steigt weltweit. Eine der bewährten Methoden zur Hautverschönerung ist die Anwendung sogenannter „dermaler Filler“. Diese Füllsubstanzen werden zur Faltenbehandlung, Lippenverschönerung, Volumenformung und Gesichtskonturierung eingesetzt. Bekannt sind dermale Filler im Volksmund z.B. als „Kollagenspritzen“, Faltenunterspritzung, oder Faltenspritzen. In Europa steigt die Zahl der Behandlungen mit Kollageneinspritzungen, Hyaluroninjektionen oder Eigenfett um ca. 20% jährlich an.
 
"Womit werden Falten unterspritzt und Lippen verschönert?"
Die sogenannte Faltenunterspritzung ist eine seit vielen Jahren bewährte und populäre Technik der ästhetischen Medizin. Wir verwenden Implantate zur Verbesserung von Gesichtsfalten, zur Wangenauffüllung, Halsstraffung, Lippenformung, gegen Augenringe, Stirnfalten, Glabellafalten, zur Verjüngung der Handrücken...Falten und Lippen kann man mit zahlreichen Substanzen unterspritzen, formen, verschönern und glätten. Der international am häufigste gebrauchte Ausdruck für diese medizinischen Produkte ist "dermale Filler". Oft spricht man auch von "Bioimplantaten" - das sind biologische Substanzen, die man in die Haut, Lippen oder Narben einspritzt, um einen Defekt oder ein Faltental anzuheben, auszufüllen oder neu zu formen. "Bio" deshalb, weil es sich oft um natürliche oder naturähnliche Substanzen handelt - im Gegensatz zu vollsynthetischen Substanzen wie Silikon, Goretex o.ä., die zuweilen ebenfalls Verwendung finden.  Die folgenden Ausführungen nehmen meist auf die Faltenbehandlung Bezug; für die Lippenformung, Auffüllen von eingefallenen Wangen oder Narben gilt das Gesagte ebenfalls. Füllmaterialen zur Faltenbehandlung werden nicht wie Arzneimittel, sondern wie Medizinprodukte behandelt. Eine CE-Zertifizierung ist daher relativ einfach zu erhalten; die strengen Anforderungen für Medikamente müssen nicht erfüllt werden - und diese gesetzliche Grauzone nutzen auch viele Nichtärzte, um mit dermalen Fillern zu behandeln.
 
"Wieviele dermale Filler sind in Europa und Amerika zugelassen?"
In den USA sind weniger als 10 verschiedene Hyaluronsäure- und Kollagenpräparate offiziell zum ästhetischen Einsatz zugelassen. In Europa und Deutschland ist die Situation völlig anders: etwa 30 verschiedene Anbieter verkaufen ca. 70 verschiedene Fillerprodukte; viele Firmen bewerben und verkaufen ihre Produkte auch nur in einzelnen europäischen Ländern. Der Zulassungsstatus, die CE-Zertifizierung und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen sind in ständigem Fluss, sodass die weiter unten angeführten Daten schon zum Zeitpunkt des Erscheinens veraltet sein können. Die Zahl der vermarkteten Produkte steigt kontinuierlich weiter an, denn die verwendeten Grundsubstanzen sind sehr billig herzustellen, die Gewinnmargen der Herstellerfirmen daher potentiell hoch. Zu diesen Fillern aus den Labors grosser und kleiner kommerzieller Firmen kommen die Methoden der Hautverjüngung, die nicht auf industriell vorgefertigten Füllmaterialien beruhen: Eigenfett, Plasmagel, Eigenkollagen usw.
 
"Was sind die aktuellen Trends bei dermalen Fillern?"
In den letzten Jahren gewinnen zunehmend Produkte an Bedeutung, die nicht auf der Basis von tierischem Kollagen oder Hyaluronsäure hergestellt, sondern unter Einsatz gentechnischer Methoden produziert werden. Ausserdem macht die Entwicklung dermatologischer Techniken aus dem eigenen Blut, Kollagen oder Fett des Patienten Fortschritte. Beide Trends vermindern die potentiellen Allergierisiken der angewendeten dermalen Filler.  Ausserdem wird mit Erfolg versucht, die Haltbarkeit und damit den sichtbaren Effekt der abbaubaren  Hyaluronsäure- und Kollagenpräparate zu verlängern; daneben wurden mesotherapeutische Techniken weiterentwickelt, die durch wenig vernetzte Hyaluronsäurepräparate grossflächige Hautverjüngungen ermöglichen.
 
"Welche verschiedenen Arten der dermalen Filler gibt es?"
Wir können Filler grob nach folgenden Kriterien unterscheiden:  

1) biologisch abbaubar / biologisch  nicht abbaubar

2) Filler aus körpereigenem Material / Fremdmaterial

3) Haltbarkeit / Dauerhaftigkeit des ästhetischen Effektes

4) Inhaltsstoffe

Biologisch abbaubare Filler werden meist innerhalb von wenigen Wochen, maximal nach ca. einem Jahr von körpereigenen Enzymen uä. abgebaut. Sie gehen letztlich auf biologisches Material zurück, welches aus Hyaluronsäure oder Kollagen von Kühen, Schweinen, Menschen, Hühnern oder Bakterien gewonnen wurde. Es handelt sind im wesentlichen um verschiedenartig bearbeitete und vernetzte Hyaluronsäuren und Kollagene.  Ein völlig anderes Material, ein abbaubarer Filler aus Biopolymeren aus Algen, war kurz auf dem Markt, wurde aber 2010 wieder gestoppt. Permanente, biologisch  nicht abbaubare Füllmaterialien sind immer synthetischer Natur. Sie erfüllen ihre Funktion mindestens 2 Jahre, meist sehr viel länger. Sie bestehen z. B. aus Polyacrylamid-Gel (PAAG), Polymethylmethacrylat (PMMA), Siliconprodukten (zB Polydimethylsiloxane-Öl LIS).  Semipermanente, teilweise abbaubare Filler sind mindestens 1-2 Jahre nachweisbar. Sie bestehen aus Mischungen sehr unterschiedlicher Substanzen. Dazu zählen Poly-L-Milchsäure (PLLA), Polyvinylalkohol (PVA), Calciumhydroxylapatit (CaHA), Hydroxyethyl-Metacrylat (HEMA), Sephadex (DEAE),Chitosan und menschliche Fibroblasten. Diese Materialien zählen zu den sogenannten Fremdmaterialen, genauso wie industriell vorproduzierte menschliche Fibroblasten und menschliches Kollagen. Dagegen rechnet man Eigenfett und Filler aus patienteneigenen Plasmazentrifugaten zu den körpereigenen Fillern. 

 

"Wie wirken dermale Filler?"

Wie genaue Wirkungsweise all dieser Filler wird intensiv erforscht, ist aber bisher nicht eindeutig geklärt. Ein wichtiger, sofort sichtbarer und leicht nachvollziebarer Effekt aller Füllmaterialien ist eine Volumenvermehrung durch das Füllmaterial direkt am Ort der Injektion. Jedes Füllmaterial erfordert dabei die Beherrschung eigener Injektionstechniken, um den gewünschten ästhetischen Soforteffekt durch die Volumenauffüllung ideal zu gewährleisten. Ob tropfenweise, strangförmige, geschichtete oder fächerförmige Injektionen, ob Injektion in die Oberhaut, Mittelhaut, Unterhaut, in oder unter einen Muskel oder gleichzeitig in verschiedene Hautebenen – der sichtbare kurzfristige und der langfristige Effekt fällt sehr unterschiedlich aus. Neben dem unmittelbaren Volumeneffekt kommt es auch zu einer Anregung biologischer Prozesse - sowohl durch den mechanischen Reiz der Injektion als auch durch das verwendete Material. Diese Stimulation des Gewebewachstums, der Kollagen- und Fibroblastenneubildung und eventuell sogar von körpereigenen Stammzellen (bei Eigenfettinjektionen) führt zu längerfristigen ästhetischen Verbesserungen.

 

"Welche Substanzen zur Faltenunterspritzung gibt es?"

Im folgenden stellen wir die wichtigsten Inhaltstoffe und  deren Vorteile und Nachteile kurz vor. Im weiteren Verlauf des Beitrags wird detailliert auf die einzelnen Substanzen eingegangen.  

 

Kollagen

Das lange Zeit bekannteste Bioimplantat zur Faltenunterspritzung war Kollagen. Kollagen ist ein natürlicher Bestandteil jeder Haut; die Abnahme des Kollagens in der Haut durch Sonne, Rauchen oder Altern läßt Falten erst entstehen. Kollagen-Präparate zum Unterspritzen wurden aus der Haut von speziell gezüchteten Rindern gewonnen; ein  gut verträgliches Schweinekollagen war bis ca. 2009 erhältlich, der Vertrieb wurde aber eingestellt. Das aufbereitete Kollagen ist von unverträglichen Stoffen gereinigt, füllt eingesunkene Hautstellen auf und dient als Stütze für körpereigene Entwicklungsvorgänge. Kollagen wird im Lauf der Zeit abgebaut, es ist nicht dauerhaft auffüllend. Wir verwenden zur Zeit keine Kollagenpräparate, haben aber Erfahrung mit Evolence, Evolence Breeze, Zyderm und Zyplast. Andere Kollagenpräparate sind: Resoplast, Koken, Atellokollagen, Fibroquel, Endoplast, Autologen, Cymetra, Dermicol, Dermalogen, Isolagen, Cosmoderm, Cosmoplast.

 

Hyaluronsäure

Am bei weitem häufigsten wird heute Hyaluronsäure zur Volumenverbesserung, Faltenaugmentation (=Faltenanhebung), Lippenformung verwendet. Spezielle Infos zu Hyaluronsäure siehe unter Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in fast allen Lebewesen nachweisbar ist. Der Mensch enthält etwa 15 g Hyaluronsäure, die Hälfte davon in der Haut. Chemisch besteht sie aus sogenannten Polysacchariden (der Begriff „..säure“ ist rein chemisch definiert und hat nichts mit dem Alltagsbegriff „Säure“ zu tun) . Das besondere an dieser Substanz: Sie wird in nahezu identischer Form in Bakterien, Tieren und Menschen gefunden – nur von wenigen anderen biologischen Stoffen ist dies ebenfalls bekannt. Beim  Mensch kann Hyaluronsäure in vielen Gewebearten nachgewiesen werden: in der Haut, den Augen, Gelenken und Muskeln. Hyaluronsäure zählt zu den Substanzen, die ausserhalb der Hautzellen die sogenannte extrazelluläre Matrix bilden. Eine ihrer biologischen Funktionen ist es, Wasser in der Haut zu binden – wodurch die Haut quillt, straff und faltenarm aussieht. Hyaluronsäure hemmt aber auch Entzündungszellen, dient als Schmiermitteln in Gelenken, beeinflusst die Durchlässigkeit von Zellen, fördert die Wundheilung.  Hyaluronsäure wird oft in teuren Anti-Falten-Cremes und Feuchtigkeitscremes als Wirkstoff zugesetzt. Sie bindet nach dem Eincremen vorübergehend Wasser in der Haut, wodurch die Haut einige Stunden lang tatsächlich frischer und straffer aussehen kann. Dieser äussere Effekt ist in keiner Weise mit einer Anti-Faltenspritze vergleichbar, auch wenn dies oft in der Werbung für Anti-Faltencremes suggeriert wird.

Das für die Einspritzung verwendete Material wurde und wird z.B. aus den roten Kämmen von Hähnen, zunehmend aber gentechnisch gewonnen und ist mit der menschlichen Hyaluronsäure identisch. Hyaluronsäure wird technisch inzwischen vielfältig variiert, um unterschiedliche Effekte bei der Faltenentfernung zu ermöglichen. Das Molekül der Hyaluronsäure hat den Vorteil, besonders verträglich zu sein. Die Allergiegefahr ist geringer als bei Kollagen. Um die Lebensdauer der Hyaluronsäure in der Haut - und damit seinen Erfolg gegen die Falten - zu verlängern, wird das Molekül verändert. Meist werden einzelne Moleküle vernetzt - Cross-linking genannt. Einige Hyaluronsäurepräparate sind: Juvederm, Belotero, Restylane, Surgiderm, Hylaform, Hyal-System, Perlane, Viscontour, Ac-Hyal, Hyaluderm, Matridur, Matridex, Rofilan, Reviderm Intra.
Weitere (teil-) resorbierbare Filler anderer Zusammensetzung: Profill, Hyaldex, New Fill / Sculptra, Bioinblue, Fibrel, Fascian, Plasmagel, Autologes Fett. Jedes dieser Füllmaterialien hat Vor- und Nachteile.
 
New Fill / Sculptra
Sculptra ist ein komplexer Zucker völlig anderer chemischer Struktur. Das Polymilchsäure-Hydrogel wird zur längeranhaltenden Auffüllung von grösseren Falten und hohlen Wangen eingesetzt. Früher wurde die Substanz unter dem Namen New Fill verkauft. Aufgrund relativ häufiger Unverträglichkeitsprobleme (Knötchen, Entzündungen...) wurde New Fill vom Markt genommen. Unter dem neuen Namen Sculptra und mit neuen Verdünnungs- und Anwendungsregeln wurde es dann erneut promotet. Das Zuckermolekül hat gute Volumeneffekte und liefert deutlich langanhaltendere Fülleffekte als Hyaluronsäure. Wegen der auch bei Sculptra deutlich höheren Nebenwirkungs- und Knötchengefahr verwenden wir es aber nicht.
 
Novabel
Novabel ist ein viskoelastisches, kohäsives Gel, das die  Fa. Merz 2008 auf den Markt brachte. Er wird aus Algenbestandteilen hergestellt und ist damit ein völlig neuartiges Produkt: die Alginatstruktur besteht aus L-Guluronsäure und D-Mannuronsäuremolekülen in sogenannter Sphärenstruktur, das sind ca 150 ym grosse Kügelchen, die in Ketten und einer 3-dimensionalen Matrix (HOM homogenous orbital matrix) angeordnet sind. Fast wasserdünn, erfordert es eine besondere Unterspritzungstechnik. Besonders geeignet ist das Präparat für die Behandlung von Augenringen und zur Handrückenverschönerung. Mitte 2010 stoppte die Fa. den Vertrieb des Produktes, da es in Einzelfällen zu unangenehmen Nebenwirkungen (Knötchenbildung) gekommen war. Novabel durfte weiter verwendet werden, wurde aber nicht mehr beworben oder verkauft.  Bis zur endgültigen Klärung der Häufigkeit dieser Probleme sollte man auf die Verwendung verzichten.  
 
Eigenfett
zur Faltenunterspritzung kennt keine Allergiegefahr - allerdings ist die Anwendung aufwendiger und teuerer. 
 
Plasmagel
wird aus dem Blutserum des Patienten hergestellt; seine Haltbarkeit entspricht etwa der Hyaluronsäure.
 
Dauerhafte Füllstoffe
Dauerhaft wirksame Füllstoffe existieren ebenfalls; sie haben jedoch Nachteile, die ihren unkritischen Einsatz einschränken. Derma-Live: dauerhaftes Implantat aus hyaluronsäureumhüllten Acylpartikeln; DermaDeep: wie DermaLive, geeignet zur tiefen Injektion in Wangen oder sehr tiefe Falten Aquamid:dauerhaftes Polyacrylamid-Gel  Artecoll: Acrylatteilchen. Silikon- Spritzen:  bei Injektion in die Haut viel gefährlicher als bei Brustimplantaten. PMS 350 Bioplastique:  silikonähnlichen Polydimethylsiloxan-Teilchen in einem Hydrogel aus Polyvinylpyrrolidon Goldfäden, Goretex-Fäden, Softform: werden nur in Spezialfällen eingesetzt.
Andere nichtresorbierbare Füllmaterialien:
Alloderm, Tutoplast, Fil dòr, Advanta, Aptos - Fäden, Medpore. Qutline, Aquamid, MetaCrill, Bio-Alcamid, Evolution, Arteplast, Biocell.
Wir verwenden keine dieser Materialien, da unseres Erachtens das Nebenwirkungsrisiko zu hoch ist. Bald nach dem Einspritzen, aber auch noch lange Zeit danach können bei solchen Mitteln Allergien entstehen. Solche allergischen Entzündungen, Geschwüre, Knötchen lassen sich dann häufig nur noch operativ entfernen; das ästhetische Ergebnis ist dann äusserst unbefriedigend.  
 
Andere Füllsubstanzen
In den letzten Jahren wurden immer neue Materialien zur Faltenunterspritzung entwickelt. Wir testen viele neue Substanzen, um wirkliche Innovationen für unsere Patienten zu entdecken.
 
"Welche abbaubaren Filler auf der Basis von Hyaluronsäure sind empfehlenswert?" 
Die weitaus grösste Bedeutung bei der Faltenunterspritzung besitzten in Deutschland und ganz Europa die dermalen Filler aus Hyaluronsäure. Sie sind vollständig biologisch abbaubar, die Gefahr von allergischen Nebenwirkungen oder überschiessenden Fremdkörperreaktionen ist sehr gering. Es existiert eine fast unüberschaubare Fülle verschiedener Fertigspritzen auf Hyaluronsäurebasis; sie unterscheiden sich erheblich in folgenden Eigenschaften:
- Herkunft der Hyaluronsäure
- Konzentration

- Partikelgrösse

- Ausmass und Art der Quervernetzung (falls vorhanden)

- Art und Anzahl der Zusatzstoffe

- Konsistenz / Viskosität

- Nebenwirkungsrisiko

- Stabilität

- Wirkungsdauer

- Füllmenge der Spritzen

- Injektionstiefe

- Injektionstechnik

- Indikationen / Behandelbare Problemzonen

- Preis

Die Hyaluronsäurefiller der ersten und zweiten Generation, die erstmals 1996 in Europa auf den Markt kamen, hatten und haben Haltbarkeitszeiten von 3-4 Monaten. Das heißt, dass nach wenigen Monaten der glättende Effekt der Faltenbehandlung weitgehend verschwunden ist. Um die Haltbarkeit der Filler zu verbessern, wurden verschiedene neue Technologien entwickelt. Prinzipiell wird bei den meisten, sogenannten zweiphasigen Fillern ein hochgradig vernetzter Anteil Hyaluronsäure (der die Langzeitwirkung erzielen soll), in unvernetzten Hyaluronsäurepartikeln gelöst. Es entsteht eine gelartige Substanz, die unterschiedlich zäh und dickflüssig ist. Durch die o.g. Mischung werden bessere Fliesseigenschaften der entstehenden Gele und eine einigermassen gute Injizierbarkeit erzielt. Neue Entwicklungen sogenannter einphasiger Gele ermöglichen es, auch reine, hochgradig quervernetzte Hyaluronsäureprodukte ohne Suspension zu injizieren. Die Haltbarkeit und die Wirkdauer wird gleichzeitig durch die dreidimensionale Vernetzung verlängert. Quervernetzte Hyaluronsäure hat ausserdem eine wesentlich höhere Elastizität als unvernetzte. Ob die sog. zweiphasigen Produkte Vorteile oder Nachteile gegenüber einphasigen Fillern ohne Partikelanteil besitzen, darüber gehen die Meinungen der Hersteller weit auseinander. Viele Hersteller behaupten, durch neue, geschützte Herstellungsverfahren die Vorteile und Nachteile beider Fillerarten zu vereinen. Letztlich können solche Behauptungen nur durch die Erfahrung des Arztes am Patienten widerlegt oder bestätigt werden.

Bei der Herstellung der Filler muss darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Verunreinigungen im Endprodukt enthalten sind. Bei Fillern, die aus tierischem Eiweiss hergestellt werden, besteht immer die Gefahr, dass Reste von Hühner-, Rinder- oder Schweineprotein enthalten sein können – ein wichtiger Grund für eventuelle allergische Reaktionen. Aber auch bei „hochreinen“ Fillern aus bakterieller Fermentation sollte der Endotoxingehalt (Anteil an Verunreinigungen) kleiner als 0,05 E.U./mg, der Eiweissgehalt möglicht gering oder nicht nachweisbar sein.

Gerade bei Hyaluronsäurefillern wechselt das Angebot ständig: alte Produkte werden unter neuem Namen vermarktet, Namen und Produkte werden verkauft, ändern die Vertriebswege oder werden mit geringfügigen Veränderungen als Neuheit vermarktet. Selbst dem erfahrenen Arzt fällt es schwer, aus den vollmundigen Werbebotschaften der Hochglanzprospekte den „wahren Kern“ herauszulesen. Umso wichtiger ist die individuelle Erfahrung des Arztes mit einzelnen Produkten, die Zufriedenheit der Patienten in der Vergangenheit und die Seriösität des Herstellers bzw. Verkäufers der Filler.

Im folgenden stelle ich einige der wichtigen Hyaluronsäurefiller vor. Diese Marktübersicht ist im deutschsprachigen Raum einzigartig. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, welches Produkt er verwendet, und warum er seine Wahl getroffen hat. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis, welches der vielen Produkte ihr ästhetisches Problem am ehesten lösen kann.

Der erste dermale Filler aus Hyaluronsäure, der 1996 auf den Markt kam, war Hylaform® (Hylan B). Die Hyaluronsäure dieser ersten Generation stammt aus Hahnenkämmen, und wird auch heute noch unter dem Namen Hylaform®  und Hylaform Plus®  von der Fa. Collagen Corp. vertrieben. Der grosse Vorteil der Substanz ist die langjährige Erfahrung, die wir damit in der Anwendung haben. Hylaform enthält 5,5 mg/ml Hyaluronan und als Vernetzungsmittel Divinylsulfon DVS. Damit das zähe HS-Gel durch dünne Spritzen injiziert werden kann, werden die Partikel zu einem Durchmesser von ca. 700 Mikrometer zerkleinert. "Dicke" Partikel schwimmen sozusagen in einer "dünnen Suppe", weshalb man von einem biphasischen Filler spricht. Dieses Prinzip wird von vielen Herstellern verwendet - in dünnflüssiger Hylaronsäure zur bessern Spritzbarkeit schwimmen "dicke" HS-Moleküle für eine lange Haltbarkeit.  Menschen mit Vogelfedernallergie sollten nicht damit behandelt werden.  

MacDermol S® ( und Re), ebenfalls aus tierischer HA, werden v.a. in Frankreich vertrieben.

Ende der 90iger Jahre wurde in Europa und Amerika Restylane® eingeführt, ein Produkt der Fa. Q-Med AB (Uppsala, Schweden). Q-Med ist einer der Erfinder der sog. NASHA-Technologie (Nicht-tierische stabilisierte Hyaluronsäure). Ihre Hyaluronsäurepräparate werden biotechnologisch durch Fermentation aus Bakterienkulturen von Streptokokken gewonnen. Die Quervernetzung erfolgt durch 1.4-Butanediol Diglycidylether. Es handelt sich ebenfalls um ein biphasisches Gel mit einer mittleren Teilchengrösse von 600 Mikrometer. Die mittlere Q-Med postuliert, dass durch minimale Quervernetzung und geringe Veränderung der Hyaluronsäure die Nebenwirkungsgefahr vermindert wird. Laut Hersteller wird der Volumeneffekt und die Augmentationswirkung ausschliesslich durch das Produkt, nicht jedoch durch eine Fremdkörperreaktion erzielt. Nach der Injektion kommt es zu keinem Anschwellen der Substanz in der Haut.  Eine weitere Besonderheit liege darin, dass beim langsamen Abbau kein Schrumpfen des Produkt erfolge, der Abbau „isovolämisch“ erfolge. Diese Eigenschaft von hochmolekularer Hyaluronsäure beruht darauf, dass sie mit zunehmendem Abbau mehr Wasser aufnehmen kann (isovolemic degradation). Im Gegensatz zu anderen Fillern bleibe der ästhetische Volumeneffekt daher in der Abbauphase erhalten, das Ergebnis also gleich bleibend schön. Nach dem vollständigen Abbau von Restylane sei keine Fibrose nachweisbar. Wie alle quervernetzten Hyaluronsäurefiller wird das Produkt wird in 2 Schritten vom Körper zu Wasser und CO2 abgebaut. Der erste Abbauschritt dauert etwa 1 Jahr in der Haut an der Injektionsstelle . Sobald die Abbauprodukte aus der Haut in das Blut gelangen, werden sie im 2. Schritt innerhalb von Minuten in der Leber  vollständig abgebaut (wohlgemerkt: dieser Abbauweg läuft auch bei anderen, gut gereinigten und quervernetzten Produkten genauso ab). Die Konzentration und Partikelgrösse der Hyaluronsäure differiert in den verschiedenen Produkten der Restylane-Familie: Restylane mit 100 000 Partikeln pro ml (oder 20 mg/ml) ist geeignet für feine Linien und Falten. Restylane®  Touch mit 500 000 Partikeln / ml wird für gegen sehr feine Falten gespritzt, und Restylane Perlane®  (10 000 P/ml) wird für tiefere Applikation und gröbere Falten verwendet. Restylane Sub-Q ® ist am höchsten vernetzt, enthält 1000 P/ml und sollte nur relativ tief in die Unterhaut gespritzt werden. Die Partikelmenge erlaubt hier eine Aussage über den Grad der Vernetzung der Hyaluronsäure: je weniger Partikel, umso höher die Venetzungsrate;  je mehr Partikel, umso „dünnflüssiger“ der Filler, sodass sehr oberflächliche Injektionen in feine Falten möglich sind. Restylane Lipp®  zur Lippenformung liegt in einer gut formbaren Gelstruktur
vor.
Im Jahr 2001 wurde der biphasische Filler Puragen® vorgestellt. Mit einer mittleren Teilchengrösse von 250 Mikrometern sollte das Produkte eigentlich schneller abgebaut werden als Restylane. Durch eine eine doppelte chemische Vernetzung der Einzelmoleküle wird dieser Nachteil aber im wesentlichen ausgeglichen.   

Belotero Soft und Belotero Basic ® (Fa. Merz, Fa. Anteis SA) haben sich in Deutschland seit der Zulassung 2004  schnell einen guten Ruf erworben. Es handelt sich bei dieser 4. Generation der Filler um einen sogenannten monophasischen Hyaluronsäurefiller. Im Gegensatz zu den biphasischen Fillern gelang es hier, die Hyaluronsäurepartikel ohne Zerkleinerung so fliessfähig zu machen, dass sie durch dünne Kanülen passen. Ihre weite Verbreitung verdanken diese Filler den besonderen Fließeigenschaften des Hyaluronsäuregels: es verteilt sich sehr gut im Gewebe. Dadurch lässt sich der oft unangenehme Effekt vermeiden, dass nach der Injektion eine strangförmige Verhärtung in der Haut tastbar ist. Das nicht-tierische, aus Bakterien gewonnene, doppelphasig vernetzte Produkt wird durch Biofermentation mittels CPM-Technologie (Cohesive Polydensified Matrix) produziert.
Teosyal ® (Fa. Teoxane Laboratories) nennen sich mehrere Hyaluronsäurefiller, die sich durch ihre hohe Reinheit, und damit geringe Nebenwirkungsgefahr auszeichnen. Sie enthalten weniger als 5 yg/g unerwünschte Proteinverunreinigungen und weniger als 0,02 EU/g Endotoxine. Das monophasische Gel ist weicher als biphasische Produkte und hochelastisch.  Der Hyaluronsäuregehalt ist mit 25 mg/g sehr hoch, daher soll die Haltbarkeit bei biszu 18 Monate liegen (Teosyal Ultra Deep).
Prevelle ® und Puragen ® (Fa. Mentor Corporation) sind Hyaluronsäureprodukte unterschiedlicher Konzentration. Prevelle enthält 5 mg/g quervernetzte Hyaluronsäure, Puragen dagegen 20 mg/g. Der spezielle Herstellungsprozess nennt sich DXL ™. Diese Art der Quervernetzung soll die Haltbarkeit gegenüber einfach vernetzten Präparaten verlängern, sodass der gewünschte faltenglättende Effekt bis 12 Monate anhalten soll.
Die Varioderm ®  Produkte (Fa. Adoderm Deutschland) enthält besonders stark vernetzte, nicht-tierische Hyaluronsäure mit 70-80% Vernetzungsgrad. Die HA-Konzentration liegt bei 6, 12, 18 oder 27 mg/ml zur Einbringung in unterschiedliche Tiefen der Haut. Die Haltbarkeit liegt bei 6-12 Monaten; es wird allerdings über eine anfangs leichtgradig erhöhte Schwellungsneigung an den behandelten Falten berichtet.  
Allergan, bekannt v.a. als Hersteller von Botox®, hat in den letzten Jahren seine Produktpalette um mehrer Filler erweitert. Neben den Kollagenpräparaten Zyderm® und Zyplast®, Cosmoderm® und Cosmoplast® handelt es sich um die Hyaluronsäurepräparate Juvederm® und HydraFill®. Die Produkte der Juvederm® Familie besitzen die Zulassung der FDA /USA. Unter dem Namen Juvederm Ultra 2,3 und 4® wird ein besonders hoch gereinigtes, nicht-tierisches  Hyaluronsäureprodukt mit Lidocainzusatz angeboten. Der Filler wird als besonders schmerzarm bei der Injektion, leicht injizierbar und dauerhaft (bis 12 Monate) angeboten. Sie enthalten jeweils 24mg/ml vernetzte Hyaluronsäure biosynthetischen Ursprung mit 0,3% Lidocain.

Unter dem Namen Hydrafill ® werden monophasische, quervernetzte, nicht-tierische Hyaluronsäure-Filler vertrieben. Sie werden mittels einer Hyalcross ™genannte Technik hergestellt. Dadurch entsteht ein gut injizierbares, formbares, weiches Gel. Die verschiedenen Produkte der Hydrafill-Familie eignen sich für die Behandlung von Nasolabialfalten, Mundfalten, Wangenaufbau, Lippenverschönerung, wie für Narbenbehandlung und Volumenauffüllung.

Weitere HA-Präparate sind zB Esthelis ® und Forthelis Extra ® (Fa. Antheis, Schweiz), Revanesse®  und Revanesse Ultra®  (Prollenium MT, Canada).
Unter dem Namen Surgiderm ® (Fa. Corneal, Paris) wird ein mittels Butandiodiglycidylether (BDDE) hochvernetzter Hyaluronsäure-Filler vertrieben. Durch die damit erreichte dreidimensionale Vernetzung wird das Gel besonders „dicht“.  Damit kann das Enzyms Hyaluronidase den Filler weniger angreifen. Da Hyaluronidase entscheidend am Abbau der Hyaluronsäure beteiligt ist, verlangsamt sich deren Abbau, und die Haltbarkeit des Fillers steigt. Es handelt sich um einphasige Produkte ohne freie Hyaluronsäurepartikel. Die Wirkungsdauer und der erzielte ästhetische Effekt liegen bei Surgiderm 18 nach Angaben der Firma bei ca. 6 Monaten, bei Surgiderm 30 XP bei ca. 12 Monaten.  
 
"Welche abbaubaren Filler auf Kollagenbasis sind empfehlenswert?"
Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Haut – getrocknete Haut besteht zu ca. 70% aus Kollagen. Mit zunehmendem Alter vermindert sich die Hautdicke und ihr Kollagengehalt. In vielen medizinischen Bereichen wird daher Kollagen zum Gewebeaufbau und Gewebeersatz erforscht. Es lag nahe, Kollagen auch zum Unterspritzen von Hautfalten einzusetzen. Seit den 70iger Jahren wurde diese Technik erforscht.
1981 wurde mit Zyderm I®  erstmals ein Kollagenfiller von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zur Faltenbehandlung und Verbesserung von Narben zugelassen. Es handelt sich dabei um sogenanntes „xenogenes“ Material, d.h. eine Substanz, die aus tierischer Quelle stammt. Zyderm I ist eine Mischung aus 3,5% Rinderkollagen (95% Typ I, 5% Typ II) in Kochsalzlösung mit 0,3% Lidocain. Durch Pepsinspaltung werden von dem Kollagen der Teil abgespalten, der am häufigsten Allergien auslösen könnte. Zyderm II ® enthält das gleiche Kollagen in 6,5% Konzentration.  Zyplast® Kollagenfiller wurde 1985 zugelassen, enthält ein durch Glutaraldehyd quervernetztes Kollagen von 3,5%. Nebenwirkungen nach Zyplast scheinen etwas seltener zu sein als nach Zyderm-Injektionen. Alle drei Präparate sollten ca. 4 Wochen vor einer Faltenbehandlung beim Patienten am Unterarm getestet werden. Sollten an der Injektionsstelle des Kollagens innerhalb von 4 Wochen weder Rötung, noch Schwellung oder Juckreiz auftreten, dann die Augmentation und Injektion erfolgen. Auch bei negativen Testreaktionen ist eine allergische Reaktion nicht völlig ausgeschlossen, schwere Reaktionen sind allerdings dann nicht zu erwarten. Falten lassen sich durch eine Behandlung etwa 6 Monate bis 1 Jahr lang, Narben bis zu 2 Jahre lang korrigieren. Entzündungen und Schwellungen sind nach Allergietests nicht häufig, können dann aber Wochen bis viele Monate anhalten. Diese Kollagenfiller waren viele Jahre die bevorzugten Filler zahlreicher Hautärzte und Schönheitschirurgen weltweit. Wegen der nicht vernachlässigbaren Allergiegefahr wurden sie jedoch in den letzten Jahren zunehmend von Hyaluronsäure-Fillern verdrängt. Trotzdem erzielen noch immer viele Ärzte sehr gute Augmentationsergebnisse mit Kollagenspritzen.
Seit 2005 stand uns als Alternativpräparat Evolence ® (Fa. Colbar) zur Verfügung. Dieser Filler auf der Basis von Schweinekollagen wurde von einer israelischen Firma (ColBar) entwickelt und von OrthNeutrogena (USA) aufgekauft. Evolence hat bei vielen Hautärzten und Schönheitschirurgen - auch bei uns - zu einer Renaissance der Kollagenunterspritzungen geführt. Grundsätzlich eignen sich biologische Transplantate aus Schwein-Gewebe  wegen einer grossen Ähnlichkeit zwischen Schweine- und Menschengewebe gut zur Anwendung am Menschen (wird zB auch bei Herzklappen ausgenutzt). Material aus „porciner“ („schwein“) Quelle sind Stoffe mit sehr geringer Immunogenität, d.h. die Verträglichkeit beim Mensch ist sehr gut. Evolence muss daher, im Gegensatz zu Fillern aus Ringerkollagen, nicht vor der Anwendung auf Allergien getestet werden.

Evolence wird mit Hilfe der sog. Glymatrix-Technologie quervernetzt, wodurch die Haltbarkeit deutlich verlängert wird. Natives Kollagen wird dabei zuerst durch Pepsin gespalten, immunogene Anteile werden eliminiert und monomere Kollagenfibrillen gebildet. Diese werden dann zu polymerem Kollagen verbunden und zu einer auf Zucker basierenden Kollagenmatrix quervernetzt. Bei Studien war nach einem Jahr noch immer 80% des Volumeneffekts sichtbar. Leider hat die Herstellerfirma Colbar im November 2009 die Produktion von Evolence (aus wirtschaftlichen Gründen? vorerst?) eingestellt. Wir hoffen, dass dies eine vorübergehende Entscheidung ist, damit wir dieses sehr gute Produkt bald wieder unseren Patienten anbieten können. 

 

"Welche Fertigprodukte aus menschlichen Zellen gibt es?"

Um die Verträglichkeit dermaler Filler zu verbessern, versuchen sich einige Firmen an der Herstellung von dermalen Fillern aus menschlichen Zellen.

Seit 1998 gibt es Dermalogen ® (Fa. Collagenesis). Dieses injizierbare Kollagen enthält vor allem intakte Kollagenfibrillen aus menschlicher Haut. Aus menschlicher Leichenhaut hat die Firma eine Gewebebank aufgebaut. Das Kollagen wird aufwendig gereinigt und sterilisiert, um die Übertragung von Krankheiten auszuschliessen. Wegen der hohen Kosten und der aufwendigen Anwendung ist das Produkt in der ästhetischen Medizin kaum verbreitet.
Isolagen ® ist ein dermaler Filler auf der Basis patienteneigener Fibroblasten. Der Arzt entnimmt dem Patienten ein ca. 4 mm grosses Hautstück hinter dem Ohr. Dieses Gewebe wird an die Firma geschickt. Dort züchtet man aus der Haut Millionen der sogenannten Fibroblastenzellen. Fibroblasten sind wichtige Gewebszellen die eine wesentliche Funktion beim Gewebeaufbau und der Wundheilung haben.  Nach ca. 8 Wochen sind genügend Zellen gewachsen. Sie werden an den Arzt als Spritzen zurückgeschickt, die jeweils ca. 20 Millionen Fibroblasten enthalten. In 3- 4 Sitzungen unter die Haut injiziert, kommt es zur Neubildung und Regeneration von Elastin und Kollagen. Das Verjahren ist relativ aufwendig und teuer und wird zZ nur in England von der Fa. Isolagen kommerziell angeboten.
Autologen ® wird ebenfalls aus patienteneigenen Kollagen hergestellt. Ausgangsbasis ist meist ein Hautstück, das bei einer Routineoperation entnommen wurde. Wie bei anderen ähnlichen Produkten liegt der Nachteil auf der Hand: hoher Aufwand und hohe Kosten bei der Herstellung bei nicht garantierbarer optimaler Wirksamkeit.

Einige andere humane Kollagenprodukte sind in Deutschland ebenfalls nicht erhältlich. In den USA gibt es die Produkte CosmoDerm ® und CosmoPlast ® der Fa. Allergan/Marlow. Sie bestehen aus hochgereinigtem humanem Kollagen Typ I und II.

In der Schweiz vertreibt die Fa. Lucerne das Produkt Dermabiol ®. Es enthält neben 40% Rinderkollagen und 10% Polymethacrylat u.a. auch 5% menschliche Embryoblasten. Ob die postulierte Haltbarkeit von mindestens 2 Jahren allerdings nicht eher auf den Gehalt an Polymethacrylat (siehe oben) zurückzuführen ist, sei dahingestellt.

Weitere, in Deutschland zur Zeit nicht erhältliche Filler auf humaner Gewebebasis sind FG-5017 ® (Fa. FibroGen) und Fascian ® (Fa. Biosystems).

 

"Was ist e-PTEE ?"

Unter dem Namen Soft Form® existiert ein schlauchförmiges, weiches Implantat, das sich gut zum Aufbau voller Lippen und tiefer Nasolabialfalten eignet. e-PTEE ist poly-tetra-fluor-Ethylen. Die 2,4 bzw 3,2 mm dicken hohlen Fäden werden in einer kleinen Operation in die Haut oder Lippen eingebracht. Dauerhafte, gute Auffüllergebnisse sind so möglich. Im Vergleich zu Fillern besteht aber eine deutliche höhere Komplikationsrate (Infektionen, Unverträglichkeitsreaktionen).

 

"Was ist von Silikoninjektionen zu halten ?"

In den 60iger und 70iger Jahren waren Silikoninjektionen zur Faltenbehandlung und Volumenvermehrung auch im Gesicht sehr populär. Wegen verschiedener Nebenwirkungen wurde den Produkten dann die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörden entzogen. Vor allem die öffentliche Diskussion um Nebenwirkungen nach silikonhaltigen Brustimplantaten hat die Akzeptanz von Silikon in der Schönheitschirurgie stark reduziert. In den letzten Jahren hat es eine gewisse Wiederbelebung des Interesses an Silikonfillern gegeben, da besser verträgliche, hochgereinigte Silikonpartikel entwickelt wurden. Silikonpartikel im Gewebe werden ummantelt und fixiert (Fibrosierung). Wenn der Körper die Partikel als Fremdkörper identifiziert, kann es zu einer langdauernden, sehr unangenehmen Fremdkörperreaktion mit Schwellung und Entzündung kommen. Auch chronische Infektionen der ummantelten Silikonpartikel, derbe Granulombildung und deutlich tastbare Verhärtungen wurden berichtet. 

In Europa sind in den letzten Jahren mehrere neue Silicon-Filler auf den Markt gebracht worden. Der Inhaltsstoff von medizinischem Silikon ist Polydi-methyl-Siloxane. Medizinsche Silikonprodukte haben eine garantierte Reinheit, Sterilität und Viscosität. Es ist wasserklar, ölig, farblos und geruchlos. In Amerika ist der Gebrauch von flüssigen Silikonfillern weiter verboten. Statistiken über Nebenwirkungen sprechen von Knötchenbildung nach der Injektion in einer Häufigkeit von 1:1000 bis 1: 10 000. Leichtere lokale Entzündungsreaktionen sind viel häufiger. Manche plastischen Chirurgen halten Silikon für das ideale Material zum Aufbau schöner Lippen. Dabei werden kleine Silikontröpfchen in mehreren Sitzungen in die Lippen gespritzt.

Bioplastique ® (Fa. Uroplasty) ist ein injizierbares Gemisch aus Silikonpartikeln (100-600 ym), gelöst in Polyvinylpyrrolidon. Die Grösse und Ausformung der Silikonpartikel soll eine leichte Kollagenummantelung innerhalb von ca. 4 Wochen begünstigen. Nach der Injektion gibt es eine leichte Entzündungsreaktion (siehe Stichwort „Fremdkörperreaktion“), die Transportlösung wird innerhalb von etwa 1 Woche abgebaut und über die Nieren ausgeschieden; in der ersten Woche ist das eingespritzte Material noch formbar. Die Injektion an der richtigen Stelle unter der Haut ist wichtig, um keine tastbaren Knötchen entstehen zu lassen. Nach Ende der Kollagenabkapselung fühlt sich das Silikon etwa wie Knorpel an.
Das Produkt Silikon 1000 ® (Fa. Alcon Laboratories Inc.) wird vor allem in den USA, wohl auch in England und Skandinavien zur Weichteilaugmentation verwendet. Zugelassen ist das Präparat für bestimmte Augenoperationen. Die Anwendung im ästhetischen Bereich erfolgt immer off-label, d.h. ohne Zulassung für diese Anwendungsart. Es besteht aus gereinigten, längerkettigem Siliconöl (Polydimethylsiloxane).
Wir verwenden  keine Silikonpräparate, da es besser verträgliche, unproblematischere Alternativen gibt.
 
"Welche semipermanenten Filler sind in Europa erhältlich ?"
Relativ häufig werden in Europa sogenannte semipermanente Filler eingesetzt. Sie enthalten einzelne Chemikalien oder Mischungen abbaubarer Bestandteile, die weniger schnell als Hyaluronsäure oder Kollagen abgebaut werden.
Sculptra ®  (Fa. Sanofi-Aventis) ist das Produkt mit der wahrscheinlich weitesten Verbreitung.  Skulptra ® ist eine abbaubare sog. Poly-Milchsäure, die aus Getreide- bzw. Zuckerrohr stammt. Diese Art von Milchsäure wird seit ca. 20 Jahren für medizinische Anwendungen verwendet. In Pulverform geliefert, wird sie mit 5 ml Wasser mit oder ohne Zusatz von Lokalanästhetikum aufgelöst. Die Nebenwirkungsrate bei der Anwendung ist gering, solange einige Sicherheitsregeln beachtet werden. Die Injektionen müssen ausreichend tief in die Haut erfolgen, oberflächliche Injektionen bedeuten eine erhöhte Granulomgefahr. Man sollte keine zu grossen Volumina der Substanz an eine Stelle injizieren – das gilt für alle Filler. Die gewünschte Volumenvermehrung wird im wesentlichen durch eine gewünschte Fremdkörperreaktion erzielt, welche die körpereigene Kollagenproduktion anregt. Häufig wird die Sculptra-Behandlung im Zeitraum von 6 - 8 Wochen ein- oder mehrfach wiederholt, nicht selten wird für ein optimales Resultat auch eine Nachbehandlung nach ca. 6 Monaten durchgeführt. Das Ergebnis kann dann 2 Jahre oder länger sichtbar sein. 

Primär wurde das Produkt unter dem Namen New-Fill ® verkauft. Wohl wegen der damals propagierten Anwendungsrichtlinien – höhere Konzentration, oberflächlichere Injektionen, Injektionen in die Lippen ua – kam es nicht selten zu deutlichen, langanhaltenden und sehr unangenehmen Knötchen- und Granulombildungen. Diese Komplikationen sind mit den jetzt geltenden Anwendungshinweisen sehr viel seltener geworden, existieren aber noch immer.

In Deutschland recht verbreitet ist das Produkt Reviderm ® (Fa. Rofil). Es enthält, ebenso wie der Filler Matridex ® (Fa. Siershahn) eine Mischung aus quervernetzter, synthetischer Hyaluronsäure und dem Dextran Sephadex. Die Matridex-Partikel sind mit 80-120 ym etwas grösser als Reviderm mit 40-60 Mikrometer. Der Langzeiteffekt der Produkte beruht darauf, dass die positiv geladenen Sephadexpartikel die körpereigene Collagen- und Fibroblastenbildung anregen. Nach 1-3 Injektionen im Intervall von 2-4 Wochen kann ein 1-2 Jahre anhaltender Glättungs- und Augmentationseffekt erreicht werden. 
Die Produkte Beautical 2 ® und Beautical 5 ® (Fa. Rofill) enthalten ein Polyacrylamid-Gel, werden für die Lippen- und Faltenbehandlung angeboten und können 2-5 Jahre einen Volumeneffekt erzielen.
Relativ neu auf dem deutschen Markt ist der dermale Filler Laresse® (Fa. FzioMed. Inc). Es besteht aus Carboxymethylcellulose und Polyethylenoxid. Das besonders weiche Gel ohne eingearbeitet Partikel fühlt sich besonders natürlich an und wird gegen Lachfalten, Marionettenlinien und senkrechte Lippenfalten erfolgreich eingesetzt.
Radiesse® (Fa. Bioform) besteht aus Calciumhydroxylapatit (CaHA) Partikeln in einem Polysaccharidgel. CaHA wird in der Medizin häufig eingesetzt – als Knochenersatz in der Kieferchirurgie, als Filler und als grössere, solide Implantate in der ästhetischen Medizin. Nach der Injektion fixiert das Polysaccharidgel die CaHA Partikel am Ort der Injektion, bis die Gelgrundlage abgebaut wurde. Die CaHA Partikel werden von Fibroblasten und Kollagen ummantelt und gewährleisten so eine bis ca. 2 Jahre anhaltende Glättung von Falten. Lippeninjektionen sind wegen des Risikos von Knötchenbildungen nicht angeraten. 
Vor kurzem wurde in Europa eine neue Fillersubstanz eingeführt, Atlean BTCP ® (Fa. ABR-Development) . Es handelt sich um eine Mischung von Tricalciumphosphat – Partikeln in einem Hyaluronsäuregel.  Auch Tricalciumphosphat wird in anderen Bereichen der Medizin, zB als Zahnknochenersatz, verwendet. Die Substanz wird etwa innerhalb eines Jahres vollständig extrazellulär abgebaut, ohne Enzymaktivität. Dadurch verringert sich die Gefahr einer Granulombildung. Trotzdem soll die Kollagenbildung so deutlich angeregt werden, dass über 12-16 Monate ein Volumeneffekt notierbar sei.
Ca. 10 Jahren lang waren in Deutschland die Produkte Dermalive ® und Dermadeep ® (Fa. Dermatech) auf dem Markt. Beide bestehen aus einer injizierbaren Mischung von 40 % HEMA und EMA (Ethylmethacrylat), gelöst in 60% Hyaluronsäure. Dermalive wird für die eher mitteltiefe Faltenbehandlung, Dermadeep für die eher tiefe Injektion in die Haut gegen Volumendefekte und zur Konturverbesserung vertrieben.  Leider wurden beide Präparate unrühmlich bekannt für eine besonders hohe Rate an Nebenwirkungen, Rötungen, Granulomen usw. Die Anwendung ist nach meiner Meinung heute nicht mehr zu verantworten.
Artecoll® (jetzt in einigen Ländern als ArteFill® vermarktet, Fa. Artes Medical) ist in Europa seit ca. 10 Jahre erhältlich; der erste ästhetische Einsatz überhaupt erfolgte schon 1989 . Es enthält eine Mischung aus 3,5% Rinderkollagen, Lidocain, eine Puffersubstanz, Kochsalzlösung, Wasser und insbesondere PMMA (Polymethylmethacrylat Mikorsperen). PMMA wird seit ca. 1936 für medizinische Implantate verwendet. Das nichtabbaubare, haltbare Fillermaterial wurde und wird in der Zahnheilkunde, als Knochenersatz, für künstliche Augenlinsen, Hüllen für Herzschrittmacher usw verwendet. Der Unterschied zu Artecoll liegt darin, dass Artecoll zur Weichteilunterfüllung verwendet wird. Die hier verwendeten PMMA Partikel sind etwa 30-50 Mikrometer gross. Das Rinderkollagen und Lidocain (örtliches Betäubungsmittel) verbessern nur die Handhabung, der Dauereffekt ist nur dem PMMA Anteil zu verdanken. Etwa 2-3 Monate nach der Injektion ist das Rinderkollagen abgebaut, und nach dieser Zeit sollte der Körper die PMMA Partikel mit körpereigenem Kollagen eingekapselt haben. Diejenigen Patienten, die Artecoll gut vertragen, sind zumeist mit dem langanhaltenden Ergebnis sehr zufrieden. Auch wenn die Behandlung deutlich teuerer ist als eine normale Kollagenspritze, wird dies durch die lange Haltbarkeit mehr als aufgewogen. Die meisten der zwischenzeitlich über 100 000 behandelten Menschen vertragen die Substanz sehr gut. Der grosse Nachteil der Substanz: schätzungsweise 0,1% reagieren allergisch oder mit Fremdkörperreaktionen. Diese Unverträglichkeiten äussern sich als entzündete Knötchen, Stränge oder Verhärtungen, die sehr schlecht behandelt werden können. Da die Substanz auch nicht abgebaut wird, können diese entstellenden Entzündungen sehr lange bestehen. Nicht selten ist eine operative Entfernung erforderlich – eine schwierige, ästhetisch meist sehr unbefriedigende Massnahme. Des weiteren können die Partikel nach Monaten oder Jahren wandern – und dann in gänzlich unerwünschten Gesichtsregionen auftauchen. Da das Gesicht bei den meisten Menschen im Alter insgesamt schmäler, die Gesichtsweichteile dünner werden, kann uU die ehemals zur Faltenauffüllung gesetzte Fillerlinie im Alter als deutlich sichtbarer oder tastbarer Strang auffällig werden. All diese Probleme scheinen bei Lippenbehandlungen deutlich häufiger aufzutreten; Artecoll sollte daher nicht zur Lippenbehandlung verwendet werden.
Ein weitere dauerhafter Filler in Europa ist Bio-Alcamid® / Bio-Formacryl® (Fa. BioForm, Fa. Polymekon). Dieser Filler wurde ursprünglich in Russland entwickelt und enthält 96% Wasser und 4% Polyalkylimid. Dieses synthetische Polymer ist dem Polyacrylamid nahe verwandt, enthält aber keine freien Monomere. Bio-Alkamid wird ebenfalls nicht abgebaut und hat vergleichbare Vorteile und Nachteile wie Artecoll. Angeblich kann man die Partikel im Fall einer Unverträglichkeit anstechen und mit einer Spritze absaugen oder durch kleine Einstiche aus dem Gewebe herausdrücken; im Fall einer Fremdkörperreaktion  ist das ästhetische Ergebnis trotzdem sehr unbefriedigend.
Evolution® (Fa. PolyCytech) ist ein sogenannter halbpermanenter Filler, dessen Lebensdauer 2-3 Jahre betragen soll. Die drei Varianten Outline fine, Original und Ultra enthalten unterschiedliche Konzentrationen von positiv geladenen, porösen Polyvinylpartikeln. Diese 40 ym grossen Partikel sind gelöst in einem Polyacrylamidgel. Die Polyvinylpartikel entsprechen dem Material der Polyvinylfäden, die in der Chirurgie verwendet werden. Durch ihre positive Ladung sollen sie negativ geladene, körpereigene Gucosaminoglycane und Hyaluronsäure anziehen. Dadurch soll wiederum eine zusätzliche Gewebestraffung erzielt werden. Die Outline Linie soll im Gegensatz zur Evolution-Linie resorbierbar sein.
Weitere nichtresorbierbare Filler sind Aquamid® und Aquamid Reconstruction®. Diese beiden nichtabbaubaren Polyacrylamid-Gele der dänischen Firma Ferrosan/ Contura International enthalten ca. 2,5% hydrophile Polyacrylamidpartikel und 97,5% Wasser. Polyacrylamid ist in Medizin und Pharmazie seit Jahren in Verwendung. Vorteile und Nachteile entsprechen in etwa den anderen dauerhaften Fillern, wie oben dargestellt.

Grundsätzlich sind Polyacrylamidpartikel wohl leichter zu entfernen als PMMA, da sie nicht so fest in das Weichteilgewebe eingebaut, eingekapselt werden. Allerdings besteht bei allen Polyacrylamid-Fillern eine höhere Gefahr einer bakteriellen Infektion; eine solche Infektion kann noch Jahre nach der Implantation eintreten – dies gilt für alle implantierten Fremdkörper, denen keine antibakteriell wirksamen Substanzen zugesetzt sind. Die Injektionen von Polyacrylamidpartikeln sollten daher unter besonders sterilen Bedingungen erfolgen; viele Ärzte geben sogar vor und nach der Fillerspritze routinemässig Antibiotikatabletten.

Das Produkt Argiform® (Fa. Bioform, Moskau) enthält ein hydrophiles, 95% Polyacrylamidgel mit 0,03% unpolymerisierten Acrylamid-Monomeren und 5% Wasser. Es wird für die Lippenformung vertrieben, ist allerdings in Deutschland erhältlich.
Aus verständlichen Gründen werden wir in unserer Praxis immer wieder gefragt, ob es eine länger haltbare Alternative zu Hyaluronsäure- und Kollagenfillern gibt. Wir verwenden aber prinzipiell weder semipermanente noch dauerhafte Filler. Die Nebenwirkungsgefahr ist unseres Erachtens bei all diesen Präparaten zu hoch. Auch wenn die Anwendung bei den allermeisten Menschen völlig problemlos gelingt, stellt doch jeder einzelne Fall einer allergischen oder Fremdkörperreaktion für den Betroffenen eine Katastrophe dar. Die Behandlung dieser Nebenwirkungen ist bei semipermaneten oder permanenten Fillern viel schwieriger als bei Kollagen oder Hyaluronsäure. Selbst eine operative Entfernung entzündeter Fillersubstanzen ist nicht selten notwendig. Diese Risiken sind unseres Erachtens zu gross und werden durch die Vorteile der Präparate nicht aufgewogen.  
 
"Welche Behandlungen zur Lippenverschönerung, Lippenkonturierung, und volle Lippen sind möglich?"
Viele Frauen wünschen sich sinnliche, weiblich Lippen und sind unzufrieden mit ihrer eigenen Lippenform. Die ersehnten Traumlippen sind meist etwas voller im Volumen, rundlicher in der Form, ausgewogen im Verhältnis Ober- und Unterlippe, mit einem schönen Lippenschwung und leicht ansteigenden Mundwinkeln.  

Dieser Idealform sinnlicher Lippen können wir auf verschiedene Arten nacheifern: durch Injektion von Fillern (Hyaluronsäure, Kollagen), durch Eigenfett-Transfer, Goretex-Implantate oder durch eine operative Lippenrevision. Die Injektionsbehandlung von Lippen war früher relativ schmerzhaft und erfolgte meist in örtlicher Betäubung; heute ist sie mit modernen Produkten und Kaltluftanästhesie fast schmerzfrei. Die Lippenbehandlung zählt zur hohen Kunst der Fillertherapie: es nicht recht schwierig und erfordert grosse Erfahrung vom Arzt, genau die Lippenform, Lippengrösse und den Lippenschwung herzustellen, die von der Patientin oder dem Patient gewünscht wird.

Bei der Lippenverschönerung mit dermalen Fillern wird der Filler in das Lippenrot, den Lippenrand, den Mundwinkel oder über den Lippenmuskel gespritzt. Fast jeder Hersteller von dermalen Fillern bietet ein Produkt an, das besonders zur Lippenbehandlung geeignet ist. Die Anwendung permanenter oder semipermanenter Filler ist u.E. an den Lippen noch problematischer und riskanter als bei Falten. Hyaluronsäure und Kollagen dagegen sind sehr gut zur Lippenverschönerung geeignet: es ist immer wieder erstaunlich, welches hervorragende ästhetische Ergebnis durch den erfahrenen Arzt bei der Lippenformung zu erzielen ist. Der Schritt von einer sinnlichen, erotischen, vollen Lippenform bis zur übertriebenen "Enten-" oder „Schnabellippe“ (bekannt aus Presse und Fernsehen) ist allerdings klein. Ein erfahrener ästhetischer Dermatologe wird seine PatientIn daher davon abhalten, „zu viel“ Lippenvolumen zu wollen.
Bei der operativen Lippenvergrößerung wir durch einen feinen Schnitt am Lippenrand ein dünner Hautstreifen entnommen. Dann wird das Lippenrot so verschoben, dass es besser sichtbar ist und in der neuen Position fixiert. Der Vorteil: die neue Lippenform bleibt dauerhaft erhalten. Leider wird dabei immer eine feine Narbe an der Grenze von Lippenrot und Haut sichbar bleiben. Sichtbare Narben vermeiden kann man durch die sogenannte „Lokal Flap“ – Technik. Dabei operiert der Dermatologe oder Schönheitschirurg an den Innenseite der Lippen; er verschiebt nach einem speziellen Z-Schnitt die Haut so, dass die Lippen nach vorne verlagert werden und damit optisch fülliger aussehen. Diese Hautverschiebung entspricht der klassischen operativen Lippenvergrößerung.
Bei Implantierung von Goretexfäden oä wird ein feiner, künstlicher Implantatsstreifen über kleine Einschnitte an den Mundwinkeln in die Lippen eingeführt. Vorteil des Verfahrens: dauerhafter, reichlicher Volumenaufbau. Nachteil: grosser Aufwand, erhöhtes Nebenwirkungsrisiko. Unter Umständen muss das Implantat bei Problemen auch wieder explantiert werden.
Bewährt hat sich bei den zunehmend schmäler werdenden Lippen ab dem 50. Lebensjahr die Eigenfettinjektion der Lippen. Der Lippenaufbau mit Eigenfett sieht natürlich aus, fühlt sich natürlich an und es besteht kein Fremdkörperrisiko. Eigenfett und Hyaluronsäurefiller lassen sich gut kombinieren. Beim Lipofilling, auch als Eigenfettbehandlung bekannt, werden körpereigene Fettzellen aus Fettpölsterchen an Hüfte, Bauch oder Beinen abgesaugt. Sie werden aufbereitet und in örtlicher Betäubung an der gewünschten Körperstelle wieder eingespritzt. So lassen sich Lippen, Falten im Gesicht, aber auch eingefallene Wangen, faltige und dürre Handrücken und andere Körperstellen mit mangehaftem Volumenaufbau deutlich verschöneren.  Eigenfett-Injektionen können auch gegen Nasen-, Augen-, Mundwinkel- oder Grübelfalten wirken und Konturdefekte an Wangen, Busen, Po oder Oberschenkel ausgleichen. Da innerhalb einiger Wochen bis zu 50% der Fettzellen abgebaut werden, entnimmt der Arzt bei der Fettgewinnung meist „zuviel“ Fett und friert dieses ein. Nach ca. 4 Wochen kann dieses Fett aufgetaut und nachinjiziert werden. Erst nach dieser Zeit kann der Arzt beurteilen, wieviel Fettgewebe tatsächlich überlebt hat. Nach 1-4 Injektionen bleibt der erzielt Volumeneffekt meist dauerhaft bestehen. Nur in einzelnen Fällen kann das neue Fettdepot innerhalb von 2 Jahren wieder fast völlig verschwinden.
 
"Wann dürfen dermale Filler nicht verwendet?"
Die Unterspritzung ist nicht erlaubt bei
a) Allergie gegen das verwendete Präparat
b) Schwangerschaft
c) Autoimmunerkrankung in der unmittelbaren Familie
d) Allergie gegen Betäubungsmittel, Medikamente, Hühnereiweiß
e) Lippenherpes an der Spritzstelle
f) schwere Herzerkrankung
g) Einnahme von Marcumar oder anderen blutverdünnenden Medikamenten
 
"Welche Nebenwirkungen sind möglich?"
Im allgemeinen wird die Behandlung mit dermalen Fillern sehr gut vertragen - lassen Sie sich daher von der folgenden Beschreibung von Nebenwirkungen nicht verunsichern. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist allerdings sehr stark von der Kompetenz des Anwenders, der Anwenderin und dem gesamten Umfeld bei der Behandlung abhängig. Eine Behandlung in einem Kosmetikstudio, bei einer Botoxparty, die Behandlung unter unsterilen Bedingungen im Hinterzimmer eines Frisörladens, beim Zahnarzt usw erhöht m.E. die Risiken erheblich. Leider werden die - durchaus vorhandenen - Risiken der Faltenbehandlung von sehr vielen Behandlern bagatellisiert. Auf zahlreichen Internetseiten von Kosmetikstudios, Schönheitschirurgen oder Ästhetik-Behandlern werden Sie kaum etwas über die folgenden, potentiellen Probleme finden. Ich möchte daher an dieser Stelle auch auf seltene, aber mögliche Nebenwirkungen der Faltenunterspritzung eingehen. Die Aufklärung über Risiken ist nach meiner Überzeugung bei allen ästhetischen Eingriffen sehr wesentlich. Denken Sie aber immer daran: je erfahrener und ehrlicher Ihr Arzt ist, umso weniger Problem werden tatsächlich auftreten. Bei guter Vorbereitung sollten tatsächlich keine der genannten Probleme auftreten.
Je nach verwendetem Betäubungsverfahren und Ort der Einspritzung kann die Injektion mehr oder weniger schmerzhaft sein; die neuen Anästhesieverfahren haben die Schmerzhaftigkeit aber entscheidend vermindert (siehe unter Kältetherapie, Kryotherapie, Hyaluronsäure). Blutergüsse sind möglich. Generell kann ein Allergierisiko nie ganz ausgeschlossen werden. Dauerhafte Implantate können aus unbekannten Gründen noch nach längerer Zeit zu vorübergehenden Rötungen und Schwellungen führen. Selten kann ein dauerhaftes Implantat wandern, d.h. es verändert seine Lage und lagert sich an unerwünschten Körperstellen ab. Bei grösseren Problemen können Dauerimplantate wie zB Goretexfäden wieder in einem operativen Eingriff entfernt werden. Kollagen oder Hyaluronsäure werden vom Körper mit der Zeit aufgelöst, sodass das Problem bei diesen Implantaten mit der Zeit von selbst verschwindet. Aber auch sie können uU Allergiereaktionen hervorrufen. Eine kleine Infektionsgefahr besteht bei jeder Faltenspritze - wie bei jeder anderen Spritze auch. Gelegentlich kommt es zu hartnäckigen entzündlichen Hautrötungen, die aber in der Regel nach einiger Zeit von selbst wieder abklingen. In sehr seltenen Fällen kann es an der Injektionsstelle zu örtlichen Gewebeschäden, Verschorfungen, Blutergüssen, Blutgerinnseln, Blasen, Abszessen oder Narben kommen. Selten kann die Spritze einen alten Lippenherpes wieder auslösen. Sehr selten sind auch Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen, Absterben von Gewebe (Nekrose), örtliche Schwellungen und Hautjucken. Bei etwa 1-5 von 100 Patienten kommt es innerhalb der ersten sechs Monate nach der Behandlung zu vorübergehenden, meist nur Stunden anhaltenden Schwellungen, blauen Flecken, Knötchen und Verhärtungen des Gewebes, oft nach Sonne, Alkohol oder Heufieber. In Ausnahmefällen können solche Beschwerden oder eine Hellfärbung des Gewebes auch über Monate anhalten.
Wie häufig sind diese Nebenwirkungen? Für das Präparat Hylaform werden vom Hersteller beispielsweise folgende Häufigkeiten genannt: Rötung/Schwellung/Juckreiz/Verhärtungen/Allergien: 0,19%; andere örtliche Reaktionen wie Blutergüsse, Schmerzen, Akne usw: 0,05%; Überkorrektur oder Verletzungen: 0,06%.
All diese Komplikationen verschwinden meist wieder, wobei die allergischen Hautreaktionen nicht selten einige Wochen zur Abheilung benötigen. Nebenwirkungen können durch rasches ärztliches Handeln fast immer schnell beseitigt werden. Es ist daher bedauerlich, dass immer mehr Nicht-Ärzte, ja sogar Kosmetikerinnen die Faltenunterspritzung anbieten. Einerseits ist bei geringer Erfahrung der Erfolg meist nicht überzeugend. Vor allem aber ist die richtige Behandlung von Nebenwirkungen einem Nichtarzt generell unmöglich, da immer rezeptpflichtige Medikamente erforderlich sind.
 
"Wer erfasst solche Nebenwirkungen?"
Seit 2003 existiert in Berlin ein zentrales Register für unerwünschte Nebenwirkungen von injizierbaren Füllmaterialien. Dieses Berliner Register (Injectable Filler Safety IFS - Study) erfasst und untersucht die gemeldeten Fälle von Patienten, bei denen solche Nebenwirkungen auftraten und die länger als 2 Wochen bestanden. Typische erfasste Nebenwirkungen sind zB längeranhaltende Rötungen, Schwellungen, Abszesse, Knoten, Granulome, Ulzerationen / Geschwüre. Ziel ist es u.a., Risiko- und Sicherheitsprofile der einzelnen Produkte zu erstellen. Bisher wurden etwa 120  gemeldete Patienten befragt.  Davon litten 18% an Nebenwirkungen nach Polymilchsäure (Newfill / Sculptra), 25% nach Dermalive... Fälle können unter www.derma-filler.de gemeldet werden.  
 
"Was versteht man unter einer Fremdkörperreaktion ?"
Zu den unangenehmsten Nebenwirkungen der Faltenbehandlung zählt die Ausbildung von Fremdkörperentzündungen und Granulomen. Was versteht man darunter? Prinzipiell reagiert gesundes Gewebe auf das Eindringen – oder Einspritzen - von fremdem Material oder Fremdkörpern mit einer Zusammenballung von Abwehrzellen: Phagozyten, Makrophagen, Lymphozyten usw. Er versucht so, den Fremdkörper auf eine von zwei Methoden wieder loszuwerden: entweder „fressen“ die Abwehrzellen die kleinen fremden Partikel, transportieren sie zu Ausscheidungsorganen und scheiden sie dort aus – oder der Fremdkörper „eitert“ in einer chronischen Wunde aus dem Gewebe heraus. Grössere Partikel können von den Fresszellen nicht gefressen und ausgeschieden werden. Sie werden deshalb von Bindegewebszellen quasi eingemauert. Dies geschieht v.a. bei ungereinigten, unhomogenisierten Silikonpräparaten, leider aber auch bei modernen Fillerprodukten. Dieses Abkapseln mit Bindegewebe und Kollagen schreitet u.U. immer weiter fort, sodass ein grobes, tastbares Knötchen entstehen kann. Der Vorteil der Abkapselung liegt darin, dass die Fillerpartikel so daran gehindert werden, zu „wandern“. Sie bleiben an den Ort fixiert, an dem sie eingespritzt wurden (dies ist nicht selbstverständlich: das Wandern von permanenten Fillern ist eine seltene, aber sehr unangenehme Nebenwirkung). Ausserdem bewirkt diese Abkapselung genau die Gewebsauffüllung und Vermehrung, die man zur Faltenglättung und Verjüngung wünscht – der Volumeneffekt  vieler Filler alleine wäre sonst nicht ausreichend gross. Die Kollagenneubildung aufgrund der Fremdkörperreaktion ist also einerseits erwünscht und notwendig; bei einer zu starken Reaktion allerdings schlägt dieser Effekt um und führt zu ästhetisch und gesundheitlich sehr negativen Ergebnissen. Je höher der Anteil unerwünschter Partikel, ungereinigten Silikons oder nicht entfernten Fremdeiweisses im dermalen Filler ist, umso grösser die Gefahr zu starker Granulombildung. Diese Reaktion ist prinzipiell bei jeder Art von dermalem Filler möglich; allerdings sind solche Abwehrreaktionen des Körpers bei Hyaluronsäurepräparaten selten, und im allgemeinen auch behandelbar. Viel häufiger, langwieriger und unangenehmer sind Fremdkörperreaktionen bei permanenten Fillern (siehe dort).
 
"Welchen Behandlungserfolg kann ich erwarten?"
Die wesentlichste Frage des Patienten ist natürlich: welchen Behandlungserfolg kann ich erwarten, wenn ich Zeit, Geld und Geduld in eine solche Behandlung investiere? Bei den meisten Patienten können Falten/Narben durch die Unterspritzung deutlich gebessert oder beseitigt werden. Misserfolge sind bei ausreichender Erfahrung des behandelnden Arztes selten. Die Erfahrung zeigt, daß der Erfolg der Spritzen unterschiedlich lange anhält: wenige Frauen lassen die Spritze nach 3-6 Monaten wiederholen, etwa die Hälfte der Patienten sind dagegen über ein oder zwei Jahre mit dem Ergebnis zufrieden; bei anderen geht der Erfolg in dieser Zeit um 10-20 % zurück. Neuere Hyaluronsäurepräparate sollten etwa 12 Monate einen sichtbaren Effekt zeigen. Dauerhafte Implantate können ihren Effekt jahrelang halten. Bei einem kleinen Prozentsatz hat die Behandlung aus unbekannten Gründen keinen Erfolg, ohne daß es dadurch zu einer Verschlechterung der Falten käme. Um den erzielten Effekt sicher beizubehalten, ist allerdings eine "Auffrisch"-Spritze nach 6-12 Monaten empfehlenswert. Um ein vollständiges Korrekturergebnis zu erzielen, ist es u.U. notwendig, im Abstand von 1-2 Wochen noch eine, gelegentlich auch mehrere Auffüllbehandlungen durchzuführen. Nach einiger Zeit können die Falten durch das mimische Muskelspiel, Sonne und Alterungsprozesse wieder auftreten. Auch eine Kombination der Faltenunterspritzung mit Botox, Laser oder Peeling kann oft sinnvoll sein. Durch eine gleichzeitige Botox-Behandlung kann der Erfolg der Faltenunterspritzung oft verlängert werden, da durch die verminderte Muskelaktivität ein "Wegmassieren" des Fillers vermieden wird.
 
"Was sollte bei der Behandlung beachtet werden?"
Vor der Behandlung sollte das Gesicht gereinigt und ungeschminkt sein. Die Einspritzung selbst kann schmerzhaft sein, vor allem an den Lippen. Eine örtliche Betäubungsspritze (wie beim Zahnarzt) ist daher überlegenswert. Unmittelbar danach ist die Haut etwas gerötet und geschwollen. Etwa 1-2 Wochen ist auf intensive Sonneneinstrahlung zu verzichten. Auch Alkohol sollte in dieser Zeit möglichst nicht getrunken, die Sauna gemieden werden. Falls ein Beruhigungsmittel oder eine Kurznarkose gegeben wurden, darf man anschließend nicht Auto fahren und keine gefährlichen Maschinen bedienen.
 
"Welche Kosten kommen auf mich zu?"
Die Kosten schwanken stark je nach verwendetem Präparat, notwendiger Menge, Aufwand usw. Kleinere Falten können schon für ca. 250 Euro behandelt werden; es kann jedoch u.U. auch ein Vielfaches an Kosten entstehen. Eine durchschnittliche Faltenbehandlung kostet etwa 350 - 400 Euro. Ästhetische Behandlungen sind übrigens mehrwertsteuerpflichtig; lassen Sie sich in jedem Fall eine Quittung/Rechnung geben. Generell sind dauerhafte Implantate teurer als abbaubare Injektionssubstanzen. Da abbaubare Substanzen in grösseren Abständen erneuert werden sollten, besteht trotzdem ein Preisvorteil der dauerhaften Substanzen. Dieser Vorteil wird allerdings mit einer deutlich höheren Nebenwirkungsgefahr erkauft. Welches Präparat im individuellen Einzelfall am besten wirkt, muß im Beratungsgespräch geklärt werden. Vielleicht ist auch eine andere Behandlungsweise sinnvoll, z.B. Botox oder Laser? Insgesamt ist die Faltenunterspritzung und Lippenformung mit BioImplantaten ein in der Hand des erfahrenen Arztes bewährtes, empfehlenswertes Verfahren zur Faltenbesserung. Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis, ob diese Behandlungsform zur Lösung Ihres ästhetischen Problems sinnvoll angewendet werden kann. Weitere Informationen zur Faltenbehandlung finden Sie auch unter dem Stichwort "Gesichtsfalten" und "Botulinumtoxin".
Ihre dermaPraxis
Dr. H. Bresser, Peschelanger 11, 81735 München
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Diese Seiten dienen der Information unserer Patienten. Vervielfältigung, auch ausschnittweise, ist ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch gestattet. Copyright Dr H Bresser, Peschelanger 11, 81735 München, 089-677977, www.drbresser.de
 
 


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