Dr. med. Harald BresserFacharzt für Dermatologie und VenerologieFacharzt für Anästhesiologie Zusatztitel der Ärztekammer: Allergologie, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Akupunktur Zertifizierte Qualifikationen: Lasertherapie, Ambulante Operationen, medizinische Kosmetik |
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Bei Grützbeuteln oder Atheromen handelt es sich um sackartige, langsam wachsende Knoten in oder unter der Haut. Die kleinen Säckchen sind voll Hornmaterial oder Talk und werden auch "Zyste" genannt. Sie entstehen aus bestimmten Zellen im Bereich der Haarwurzeln. Atherome entwickeln sich oft am Kopf, aber auch an anderen Körperstellen. "Wie entstehen Atherome?" Wir wissen nicht genau, warum es zu der Zystenbildung kommt. Es ist daher auch nicht möglich, eine erneute Zystenbildung ursächlich zu verhindern. "Handelt es sich um Krebs?" Atherome haben nichts mit Krebs zu tun. Sie sind völlig harmlos. Trotzdem sollte man Grützbeutel untersuchen, weil manche seltenen, gefährlicheren Hautverdickungen den Grützbeuteln äußerlich sehr ähneln. Atherome können sich infizieren und dann stark schmerzen, sie können auch spontan platzen. Eine Operation kommt dann erst nach Abklingen der akuten Beschwerden in Frage. "Sind Atherome heilbar?" Einzelne Atherome sind leicht heilbar - sie werden herausoperiert. Es wird in örtlicher Betäubung ein kleiner Hautschnitt gemacht und der ganze Grützbeutel herausgezogen. Falls ein Teil des Beutels in der Wunde verbleibt, kann sich aus den Resten ein neuer Grützbeutel bilden. Die Neubildung von Atheromen in gesunder Haut bei entsprechend "veranlagten" Menschen kann leider nicht verhindert werden. "Was kann ich selbst zusätzlich tun, damit die Heilung eintritt?" Durch eine sorgfältige Wundhygiene nach der Operation können Sie Infektionen und Blutungen verhindern. Bei Problemen sollten Sie sich sofort in der Praxis melden.
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