Dr. med. Harald BresserFacharzt für Dermatologie und VenerologieFacharzt für Anästhesiologie Zusatztitel der Ärztekammer: Allergologie, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Akupunktur Zertifizierte Qualifikationen: Lasertherapie, Ambulante Operationen, medizinische Kosmetik |
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Video-Dokumentation, Epi-Lumineszenz, Dermatoskopie, UV-Scan Ist Krebsvorsorge von Hautkrebs möglich? Wie kann Hautkrebs frühzeitig erkannt und behandelt werden? Welche Vorbeuge bietet unsere Facharztpraxis in München? (e: prevention of skin cancer, computer based cancer assessment) von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München
"Warum Hautkrebs-Vorsorge?"Weltweit nimmt die Zahl der Menschen dramatisch zu, die an Hautkrebs erkranken. Keine Generation hatte ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die heute 35 jährigen. An unserer Münchner Universitätsklinik hat sich beispielsweise die Zahl der Patienten mit schwarzem Hautkrebs ("malignes Melanom") von 1970 bis 2000 verzehnfacht. Nicht so gefährlich, aber noch weitaus häufiger als der gefürchtete schwarze Hautkrebs sind andere Formen bösartiger Hautveränderungen: Basaliome, Spinaliome, in situ Melanom, Bowen - Karzinome, aktinische Keratosen u.a. In Deutschland erkranken jährlich ca. 140 000 Menschen an Hautkrebs, ca. 15 000 davon am Malignen Melanom. Etwa 3000 von ihnen sterben jährlich daran. Vermehrte Sonnenbäder, erhöhte UV-Bestrahlung und andere Umwelteinflüsse sind wichtige Ursachen dafür. Bedeutsam ist auch, daß in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen regelmässig ein Sonnenstudio besuchen. Sie haben ein deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko. "Wieso ist Hautkrebs - Vorsorge so effektiv?" Die Haut ist andererseits das einzige Organ, an dem bösartige Veränderungen schon im frühesten Stadium erkannt und geheilt werden können. Beim schwarzen Hautkrebs besteht ein direkter Zusammenhang zwischen seiner Gefährlichkeit und der Dauer, wie "dick" der Knoten schon wachsen konnte. Je länger man die Entfernung herauszögert, umso höher ist die Gefahr, dass das Melanom streut. Beim weissen Hautkrebs ist die Lebensgefahr bei späten Stadien viel geringer, allerdings lassen sich frühe Stadien oft ohne Operation oder mit einem viel besseren kosmetischen Ergebnis beseitigen. Die Hautkrebs-Vorsorge verfolgt heute mehrere Ziele. Ihr Hautarzt kann dabei 1) auffällige Hautveränderungen erkennen, bevor Hautkrebs daraus entsteht 2) bösartige Hautveränderungen im Frühstadium erkennen, um eine Heilung durch frühestmögliche operative Entfernung zu gewährleisten 3)beim Vorliegen von Risikofaktoren Aufklärung über mögliche vorbeugende Verhaltensweisen 4) unnötige Hautoperationen vermeiden, indem harmlose Veränderungen sicher von möglicherweise gefährlichen Veränderungen unterschieden werden. Harmlose Veränderungen müssen so viel seltener entfernt werden. 5)frühzeitige Entfernung, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Eine Hautkrebsentfernung kann in Frühstadien narbenlos gelingen. ![]()
"Ist es nicht besser, auffällige Hautveränderungen nicht anzurühren?"Viele Menschen fürchten, dass gerade erst durch eine Untersuchung oder Operation aus einem auffälligen Muttermal ein aggressiver Hautkrebs entstehen könnte. Dieser Glaube stammt aus alten Zeiten: damals gingen die Menschen erst dann zum Hautarzt, wenn der Hautkrebs sich schon ins Spätstadium entwickelt hatte. Oft starben sie deshalb kurze Zeit nach der unausweichlichen Operation. Der schlimme Verlauf war aber nicht durch die Behandung bedingt, sondern dadurch, dass die Behandlung viel zu spät eingesetzt hatte. Wenn ein schwarzer Hautkrebs im Frühstadium erkannt wird, besteht nach operativer Entfernung eine Heilungsrate von nahezu 100%. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass eine möglichst frühzeitige Operation bösartiger Hautveränderungen die besten Heilungschancen bietet. Die - richtig durchgeführte - Operation selbst löst keine Tochtergeschwülste aus und macht den Krebs keinesfalls "wild". "Wie läuft die normale Vorsorgeuntersuchung ab?" Ihr Hautarzt begutachtet zuerst die ganze Haut mit dem blossen Auge, bzw alle Hautflecken mit einer ca. 10 fach vergrössernden Lupe. Auffällige Flecken werden mit dem Auflichtmikroskop ( Dermatoskop, Dermatoscopie) untersucht. Diese spezielle Stablupe ermöglicht bei 10 - 50 facher Vergrößerung die Beurteilung der Pigmentnetzstruktur. Mit ca. 80 - 90% Sicherheit kann so der erfahrene Facharzt sagen, ob der Pigmentfleck gut- oder bösartig ist. Eine weitere Erhöhung der "Treffsicherheit" bieten heute computerunterstützte Camerasysteme mit Analysefunktion und Datenband (Video-Auflichtmikroskopie). "Die Video-Auflichtmikroskopie, Computerdokumentation und Epi-Lumineszenz" Eine neue Qualität bei der Hautkrebsvorsorge liefert die Video-Auflichtmikroskopie, Epi-Lumineszenz und Computerdokumentation. Mit Epi-Lumineszenz-Vorsatz, Videokamera und Computer werden auffällige Veränderungen der Haut vergrössert, bearbeitet, am Bildschirm betrachtet und analysiert. Der Patient selbst kann die vergrösserten Bilder betrachten, Ihr Arzt kann Ihnen Auffälligkeiten genau erklären. Die Bilder werden dann auf elektronischen Speichermedien konserviert. Die videomikroskopischen Bilder können ggf. ausgedruckt und dem Patienten mitgegeben werden. Die elektronische Speicherung ermöglicht es, bei einer späteren Kontrolluntersuchungen die alten und neuen Aufnahmen objektiv und detailgetreu am Bildschirm zu vergleichen. Das Verfahren hat zahlreiche Vorteile. 1) verbesserte Unterscheidung zwischen Gutartig und Bösartig, da sehr variable Vergrösserungen möglich sind 2) frühere Krebserkennung, da Verlaufsbeobachtungen am Bildschirm möglich sind 3) Vermeidung unnötiger Operationen, da Veränderungen im Lauf der Zeit besser abgeschätzt werden können 4) verbesserte Aufklärung des Patienten, da jeder Befund vom Patient am Bildschirm gesehen wird und nachvollzogen werden kann 5) verbesserte Operationsplanung durch detailgenauere Randbeurteilung 6) computergestützte Diagnosehilfen: die Bilder werden elektronisch mit Datenbanken verglichen, sodass der Computer eine "2. Meinung" abgeben kann Leider ist das Verfahren so neu, dass auch manche privanten Krankenkassen noch unzureichend darüber informiert sind. "Wie sieht es mit den Kosten aus?" Leider muss man heute selbst bei Krebsvorsorge-Untersuchungen über die Kosten reden. Bis 2007 übernahmen nur die Privaten Krankenversicherungen und einige gesetzliche Kassen mit Sonderregeln die Kosten einer normalen Hautkrebs-Vorsorge-Untersuchung. Die meisten gesetzlichen Kassen hatten dies in der Vergangenheit immer abgelehnt. Eine Untersuchung des ganzen Körpers war ein kostenloser Service des Arztes. Seit 2008 gibt es zwar von allen gesetzlichen Kassen Vorsorgeprogramme. Diese Vorsorge darf von Hausärzten oder Hautärzten durchgeführt werden (nebenbei: der Allgemeinarzt wird für die gleiche Untersuchung mit 25 Euro besser bezahlt als der Hautarzt, also der Spezialist, der für die gleiche, qualitativ bessere Untersuchung nur 20 Euro erhält ). In den ensprechenden Programmen wird aber ausdrücklich festgelegt, dass die Untersuchung ohne technische Hilfsmittel erfolgen soll, also ohne Vergrösserungslupen usw. Ihr Hautarzt muss Ihnen daher die Kosten für diese technischen Hilfsmittel in Rechnung stellen. Die etwas höheren Kosten der Hautkrebsvorsorge mit Video-Auflichtmikroskopie, Computerdokumentation und Epi-Luminescenz werden vorerst ausschliesslich von Privatkassen übernommen (wobei auch hier einige Kassen Probleme machen; besonders unangenehm fallen zur Zeit die Vereinte / Allianz Krankenversicherung und AXA auf; Universa und Bayerische Beamtenversicherung haben sich in der letzten Zeit gebessert und übernehmen die Kosten zumeist). Für Kassenpatienten steht die Video-Dokumentation als Selbstzahler-Leistung zur Verfügung. Die Kosten sind allerdings geringer als der Besuch bei einem guten Damenfrisör. Fragen Sie unser Praxispersonal danach. "Was versteht man unter einem automatisierten UV-Scan?" Ein weiteres, neues Vorsorgeprogramm ist der sog. UV-Scan. Der UVScan ist ein Software-Programm, mit dem Lichtschäden der Haut sichtbar gemacht werden können. Bekanntlich führt Sonnenbestrahlung langfristig zu vorzeitiger Hautalterung und Krebsvorstufen der Haut. Die UV-Strahlen der Sonne und der Solarien sind verantwortlich für feine und für tiefere Falten, Pigmentierungsstörungen, braune und rote Flecken und eine zunehmend lederartige und rauhe Struktur der Hautoberfläche. All diese Hautveränderungen sind mit dem blossen Auge im Anfangsstadium kaum wahrnehmbar; sie können aber mit den speziellen Aufnahmetechniken des UVScan sichtbar gemacht werden. Die Verstärkung eines bestimmten Farbspektrums kann kaum sichtbare Pigmentierungen deutlich herausarbeiten. Das Programm arbeitet mit automatischer Farbfilterung und Konstrastverstärkung. Voraussetzung für die Bildanalyse ist gleichmäßige Ausleuchtung des Bilder. Durch Auswahl eines speziellen Farbspektrums und lokale Kontrastverstärkung werden auch kleine Hautveränderungen deutlich. Wir können so viel früher entscheiden, ob zB eine photodynamische Therapie PDT sinnvoll ist. Mole-Analyzer (Muttermalanalyse-Software) "Was ist der „Mole-Analyzer ?" Mit der videogestützten Epilumineszenz und deren Integration in Computer-Expertensysteme hat sich in den letzten Jahren eine diagnostische Technik entwickelt, die eine wichtige Bedeutung für die Dermatologie besitzt. Mit den Systemen lassen sich sowohl makroskopische als auch auflichtmikroskopische Bilder mittels Videokameras mit hoher Qualität aufnehmen und abspeichern. Sie sind schnell wieder aufrufbar und eignen sich ausgezeichnet für eine Verlaufsdokumentation. Unter dem Mole-Analyzer versteht man eine Weiterentwicklung des Systems zu einem computergestützten Expertensystem zur Früherkennung von Hautkrebs. Es wurde in den letzten Jahren an der Uni Tübingen praxiserprobt und ständig weiterentwickelt. Der Mole-Analyzer ist ein Software-Programm, das man in Verbindung mit unserer Video-Auflichtmikroskopie (Epilumineszenz) verwendet. Siehe auch unter "Hautkrebs-Vorsorge". "Was kann der „Mole-Analyzer ?" Dann liefert er - ähnlich der Konsultation eines zweiten Arztes - eine Bewertung und "zweite Meinung", ob das Muttermal gutartig, verdächtig oder bösartig sein könnte. Diese Bewertung basiert auf einem Mustererkennungs-Algorithmus; die Trefferquote liegt bei ca. 92 % Der Mole-Analyze liefert Hinweise auf Bösartigkeit von Muttermalen, die mit dem Video-Dokumentationssystem aufgezeichnet wurden. Da die Bilder im Computer in digitaler Form vorliegen, ist eine computergestützte Bildanalyse möglich. Der „Tübinger Mole-Analyzer" ermöglicht eine exakte Vermessung der Pigmentmale. Dabei werden in einem ersten Schritt Haare, Fussel und Blasen erkannt und herausgerechnet, dann wird der Rand der Läsion vollautomatisch bestimmt (dieser Schritt läßt sich auch manuell beeinflussen). Anschließend werden Vermessungen der Fläche und geometrischen Parameter, des Randes sowie seiner Regelmäßigkeit und der Pigmentierung vorgenommen. Diese Vermessung ermöglicht den Vergleich der Pigmentmale in der Verlaufsbeobachtung (Naevus-Screening). Hier können Veränderungen objektiv erfaßt und zur Indikationsstellung für eine operative Entfernung bzw. auch für den Verzicht auf die OP mit hergezogen werden. Bei Verwendung der 20-fachen Vergrößerung werden Scores für die zu vermessenden Parameter vergeben und mit einer Datenbank verglichen. Mehr als 600 pigmentierte Hautveränderungen, deren Diagnose histologisch gesichert wurde, bilden die statistische Grundlage für den Tübinger Moleanalyzer. Bei höheren Scores nimmt die Wahrscheinlichkeit für Bösartigkeit zu. Diese Scores können vom Arzt zur Unterstützung der Diagnosefindung herangezogen werden. "Nach welchen Parametern erfolgt die Analyse ?" Die folgenden Parameter wurden in das System integriert: Asymmetrie, Unregelmässigkeiten Zur Bestimmung der Asymmetrie werden in engem Abstand Achsen durch den Mittelpunkt der Läsion gelegt. Für jede dieser Achsen wird die Übereinstimmung der Läsion auf beiden Seite der Achse gemessen. Die Übereinstimmung wird als Symmetriemaß verwendet. Auf der rechten Seite ist für die Drehwinkel der Symmetrieachsen das Symmetriemaß als Diagramm dargestellt. Unter Berücksichtigung aller Achsen wird ein Score für die Asymmetrie der Läsion ermittelt. Begrenzung Zur Bestimmung der Randschärfe als Maß der Begrenzung wird der ursprünglich ermittelte Rand mit einem geglätteten Rand verglichen. Color (Farbe) Beim Farbparameter Color werden die im Bild vorkommenden Farbunterschiede und deren Streuung gemessen. Eine Messung der absoluten Farbwerte ist nicht unbedingt sinnvoll, da bei den Patienten ja auch die Haut je nach Jahreszeit mehr oder weniger dunkel ist. Durch die Berücksichtigung der Streuung der Farbverteilung wird bei diesem Score gleichzeitig die Strukturinformation verwendet. Als Darstellung der Farbverteilung dient das rotierende RGB-Diagramm auf der rechten Seite. In diesem Diagramm ist für jeden Bildpunkt der Rot-, Grün- und Blauanteil abgetragen. Bei Nävi stellt sich die Farbverteilung häufig als enger Schlauch dar. Bei Melanomen ist dieser Schlauch meistens breiter und weitet sich zum unteren Bildrand hin. Durchmesser, Fläche Wie bei der Asymmetrie werden auch zur Bestimmung des maximalen Durchmessers durch den Mittelpunkt der Läsion Achsen gelegt. Für alle Achsen wird der äußerste Rand zur Bestimmung des Durchmessers verwendet. Je nach Drehwinkel werden die gemessenen Durchmesser im Diagramm auf der rechten Seite dargestellt. "Woher kommen solche aufwendigen Computerprogramme ?" Der verwendete Mustererkennungs-Algorithmus stammt ursprünglich aus der militärischen Luftaufklärung. Spionageflugzeuge oder Satelliten fliegen über die Erde und suchen mit computergesteuerten Kameras "verdächtige" Strukturen auf dem Boden - also Strukturen, welche die Software z.B. als Raketen oder Panzer identifizieren kann. Die Entwickler des Mole-Analyzers ersetzten die Suchprogramme nach Raketen durch Suchprogramme nach Hautkrebszeichen. "Wo finde ich weitere Informationen?" Weitere Informationen unter http:/www.moleanalyzer.com "Was kostet die Muttermal-Analyse?" Die Analyse wird von uns im Rahmen der Hautkrebsvorsorge-Untersuchung mit der Video-Auflichtmikroskopie durchgeführt und abgerechnet. Die Untersuchung wurde von den gesetzlichen Krankenkassen bisher nicht genehmigt. Sie kann daher nicht über Chipkarte abgerechnet werden. Wir bieten die Behandlung gesetzlich versicherten Patienten als sog. Igel-Leistung an. Private Kassen übernehmen die Kosten im allgemeinen vollständig (siehe auch unter Stichwort: "FAQ" und "Hautkrebsvorsorge"). "Wie erfolgt die Behandlung auffälliger Veränderungen?" Verdächtige Hautveränderungen werden in der Regel in Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) ambulant entfernt. Sie werden dann in ein Speziallabor zur histologischen (mikroskopischen), feingeweblichen Untersuchung geschickt. Wird dabei ein gefährlicher Befund entdeckt, sind folgende Vorsichtsmaßnahmen angezeigt: - eventuell Entfernung weiterer suspekter Muttermale, durch Laser, Skalpell, Operation, Kryotherapie, Chemochirurgie ... je nach individueller Situation - Vermeidung intensiver Besonnung, insbesondere von Sonnenbränden - Sonnenschutzcremes und textiler Sonnenschutz (wir stellen unseren besonders gefährdeten Patienten die Adressen von Herstellern lichtschützender Kleidung, Brillen usw zur Verfügung) - halbjährliche bis jährliche Kontrollen sämtlicher Muttermale durch den Hautarzt. - einmal monatlich Eigenkontrolle der Muttermale nach den ABCDE-Regeln. Sollte sich ein Muttermal verändern - bitte sofort kontrollieren lassen. - vorbeugende Cremebehandlung und/oder photodynamische Therapie PDT (siehe dort) "Was kann man sonst noch tun, um das eigene Krebsrisiko zu vermindern?" Das Risiko, an Krebs zu erkranken, kann durch das eigene Verhalten stark beeinflusst werden. Natürlich kann niemand dieses Risiko komplett auschalten, da Krebs durch viele unbekannte, auch zufällige Faktoren entstehen kann und auch unbeeinflussbare genetische Ursachen eine grosse Rolle spielen. Trotzdem kann man selbst viel tun, um sich gesund zu halten. Die 10 Sonnenregeln Die 10 folgenden Sonnenregeln verringern das Risiko von Sonnenbedingten Hautkrebsarten erheblich. 1. Meiden Sie die Sonne in der Mittagszeit 2. Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. 3. Tragen Sie in der Sonne immer sonnendichte Kleidung 4. Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit Sonnenschutzcreme ein 5. Erneuern Sie Ihren Sonnenschutz mehrmals am Tag 6. Verwenden Sie beim Baden und Sport nur wasserfeste Sonnencreme 7. Achten Sie bei Medikamenteneinnahme darauf, ob sie sich mit Sonne vertragen 8. Verzichten Sie in der Sonne auf Deos und Parfum 9. Kinder in den ersten Jahren gehören grundsätzlich nicht in die direkte Sonne 10. Bräunen Sie Ihre Haut nicht im Solarium vor
Essen Sie viel Gemüse und Obst, möglichst roh oder nur kurz erhitzt. Halten Sie sich zurück bei Fleisch, vor allem Geräuchertem, Gegilltem, scharf Gebratenem. Verwenden Sie frische Nahrungsmittel und balaststoffreiche Ernährung . Achten Sie auf ein "normales" Körpergewicht. Starkes Übergewicht zählt zu den Risikofaktoren für Darmkrebs. "2. Genußgifte" Meiden Sie Alkohol und Zigaretten. Auch wenn man sich noch darüber streitet, wieviel Alkohol der Körper gefahrlos verträgt, so ist eines sicher: Recht viel mehr als ein (kleines) Glas Bier oder Wein am Tag sind es nicht. Rauchen schädigt nicht nur das Lungengewebe, sondern auch Lippen, Mundschleimhaut und Magen. Also Finger weg von den Glimmstengeln. "3. Körperliche Bewegung" Sport hält gesund - das gilt auch im Blick auf die Krebsvorsorge. Warum dem so ist, weiß man noch nicht genau. Sport im richtigen Maß stärkt das Immunsystem und die Infektabwehr. Das könnte eine Erklärung für die Verringerung der Krebserkrankungen bei sportlich Aktiven sein. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt, Giftstoffe rascher ausgeschieden und mehr Sauerstoff dem Körper zugeführt. "4. Sonnenschutz" Die Sonne ist der Energielieferant alles Lebens auf der Erde. Sonne stimmt fröhlich und hebt unser Wohlgefühl. Übermäßige Sonnenbestrahlung dagegen kann bekanntlich zu Hautkrebs führen. Schützen Sie sich und Ihre Kinder vor Sonnenbränden. Mehr als 50 Sonnenbäder (einschließlich Solarienbesuche) im Jahr verkraftet keine Haut auf Dauer. Genießen Sie die Sonne - aber in Maßen. "5. Krebsvorsorge" Niemand ist wirklich gegen Krebs "gefeit" - viele von uns werden an Krebs erkranken, ohne daß irgendjemand es wirklich verhindern kann. Trotzdem besteht kein Grund zu Panik: Wird Krebs im Frühstadium erkannt, ist er meist heilbar. Heilungschancen bestehen wirklich: beim bösartigen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom), sind 95% aller Patienten im Frühstadium heilbar. Das gilt auch für Darmkrebs, Blutkrebs bei Kindern usw. Nutzen Sie die Krebsvorsorgeprogramme der Ärzteschaft - sei es bei Ihrem Hautarzt, beim Hausarzt, Internisten, Frauenarzt, Urologen... Die Krebsvorsorge-Untersuchung ist teilweise unangenehm, aber nicht schmerzhaft und sehr wirksam. Niemand sollte aus Angst vor Krebs die Krebsvorsorge meiden. "6. Familiäre Belastung" Manche Krebsarten kommen familiär gehäuft vor. Wenn in Ihrer Familie jemand an Hautkrebs, Darmkrebs oder bestimmten chronischen Krankheiten leidet, sollten Sie darüber mit Ihrem Arzt sprechen. Gerade Menschen mit familiärer Belastung profitieren von der Krebsvorsorge. Naturheilkundliche Vorbeugung Als naturheilkundlich orientierter Arzt kenne ich zahlreiche Möglichkeiten, den ganzen Menschen und sein Immunsystem so zu stärken, daß die Krebsgefahr abnimmt. Dazu zählen zum Beispiel die gezielte Ergänzung von Vitamin- und Mineralmangelzuständen, Einsatz von zellschützenden Substanzen (z.B. "Radikalenfänger", Selen, Vitamin E usw.), vorbeugende Behandlung mit pflanzlichen Mitteln (Mistel, Echinacea usw.), Thymuspräparate, die gezielte Sauerstoff- und Ozontherapie (z.B. nach Prof. von Ardenne) und andere Methoden der Naturheilkunde. Ob eine solche Behandlung zusätzlich zu den genannten Grundregeln der Krebsvorsorge bei Ihnen sinnvoll ist, kann nur im individuellen Gespräch geklärt werden. Ihre dermaPraxis Dr. H. Bresser, Peschelanger 11, 81735 München Tel 089-677977, www.drbresser.de ![]() Viele weitere lebensnahe, sinnvolle Ratschläge zu einem langen, gesunden, glücklichen Leben finden Sie in meinem Buch "Jung für immer", Hirzel-Verlag. Bestellen über Amazon.de Diese Seiten dienen ausschliesslich der Information unserer Patienten. Vervielfältigung und Kopie, auch ausschnittweise, ist nur zum persönlichen Gebrauch erlaubt. Copyright Dr H Bresser, Peschelanger 11, 81735 München. 089-677977, www.drbresser.de Publikationen zum Mole-Analyzer: Murali A, Stoecker WV, Moss RH. Detection of solid pigment in dermatoscopy images using texture analysis. Skin Research And Technology 2000; 6:193-8. Bauer P, Cristofolini P, Boi S, et al. Digital epiluminescence microscopy: usefulness in the differential diagnosis of cutaneous pigmentary lesions. A statistical comparison between visual and computer inspection. Melanoma Research 2000; 10:345-9. Day GR. How blurry is that border? An investigation into algorithmic reproduction of skin lesion border cut-off. Computerized Medical Imaging And Graphics 2000; 24:69-72. Day GR, Barbour RH. Automated melanoma diagnosis: where are we at? Skin Research And Technology 2000; 6:1-5. Dal P, V, Benelli C, Roscetti E. The seven features for melanoma: a new dermoscopic algorithm for the diagnosis of malignant melanoma. European Journal Of Dermatology 1999; 9:303-8. Schmid P. Segmentation of digitized dermatoscopic images by two-dimensional color clustering. Ieee Transactions On Medical Imaging 1999; 18:164-71. 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