Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

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Praxis
Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Hier finden Sie umfassende Informationen über Vitiligo, auch als Weißfleckenkrankheit bekannt. Die Seite beschäftigt sich mit den Ursachen und der Entstehung von Vitiligo, klärt, ob Vitiligo gefährlich für den Betroffenen sein kann, und zeigt die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten gegen Vitiligo bei Dr. Bresser in München auf.

von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München


Was ist Vitiligo?

Vitiligo, die Weißfleckenkrankheit, ist eine ungefährliche und schmerzlose, aber für den Betroffenen oft sehr belastende Hautkrankheit. Wir sehen Vitiligo in unserer Hautarztpraxis in München sehr häufig. Ca. 1% der Bevölkerung ist betroffen. Vitiligo zeigt sich durch mehr oder weniger große, helle Hautflecken, welche sich vom Rest der Haut farblich deutlich abheben. Die Haut ist bei der Weissfleckenkrankheit völlig gesund, nur eben heller oder weiß. Die Vitiligo kommt in manchen Familien gehäuft vor.
Vitiligo entsteht durch Absterben oder zumindest Inaktivierung derjenigen Hautzellen (Melanozyten), welche für die Produktion des Hautfarbstoffes verantwortlich sind. Die weißen Stellen entstehen meist über Gelenken, am Kopf oder um After und Geschlechtsteile. Seltener betroffen sind Schleimhäute, Augen oder Innenohren. Beim Befall der Kopfhaut durch Vitiligo bilden sich weisse Haare ("Leukotrichie"). Die weissen Flecken können sich schubweise wachsend vergrößern. Wir unterscheiden einen nicht-segmentalen, symmetrischen Vitiligo-Typ (e: non-segmental vitiligo NSA, ca 85%, langsam zunehmend, oft mit Autoimmunerkrankung) von einem segmentalen, asymmetrischen Typ (e: segmental vitiligo, oft Kinder, rasch zunehmend, oft Haare betroffen). Mischformen existieren. In jedem Fall stellen zuerst die Melanozyten im betroffenen Hautgebiet ihre Pigmentbildung ein, irgendwann später sterben sie. Solange die Flecken wachsen, gehen an ihrem Rande immer weitere Hautzellen zugrunde.
Vielleicht wissen Sie, daß der schwarze Popstar Michael Jackson an Vitiligo litt, wie er selbst immer wieder behauptete. Viele glaubten ihm dies nicht und dachten, er habe sich künstlich bleichen lassen. Erst bei seiner Autopsie bestätigte sich die Diagnose; und wahrscheinlich hat er die Krankheit an seinen ältesten Sohn Prince Michael weitervererbt. Nicht jeder helle Fleck der Haut ist Vitiligo: auch der Hautarzt sollte Vitiligo nicht verwechseln mit anderen Hautveränderungen, welche ähnlich aussehen (z.B weiße Unterschenkelflecken bei Frauen in den Wechseljahren). Nicht selten finden sich sog. Halo-Nävi, das sind weisse runde Flecken um Muttermale. Sie gelten als Zeichen zellulärer Autoimmunität gegen Muttermalzellen. Manchmal besteht eine leichte Hörstörung (14%) als Ausdruck einer Störung von Melanozyten im Innenohr (Cochlea). Störungen der Netzhaut (Nachtblindheit, Photophobie) sind genauso wie komplexere Krankheitsbilder (Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom, Alezzandrini-Syndrom) selten.


Vom Deutschen Vitiligo Verein wurde auf Youtube eine Reihe hervorragender und sehr informativer Aufklärungsvideos zum Thema Vitiligo veröffentlicht.
Im folgenden Video erläutert Prof. Dr. Böhm von der Universitätsklinik Münster, wie Vitiligo entstehen kann.





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Mögliche Ursachen für die Entstehung von Vitiligo

Wissenschaftler diskutieren mehrere mögliche Entstehungsursachen:
1) der Körper bildet selbst Abwehrstoffe gegen Pigmentzellen (Melanozyten) und zerstört diese dadurch (Autoaggressionskrankheit). Warum dies geschieht, ist nicht bekannt.
2) komplizierte körpereigene neurochemische Stoffe sind für die Zellzerstörung verantwortlich.
3) Zelleigene Zwischenstoffe der Pigmentbildung sind die schädigenden Übeltäter (Selbstzerstörung der Pigmentzellen durch Stoffwechseldefekt).
4) "Oxidativer Stress" scheint eine Rolle zu spielen. In der Vitiligohaut wird H2O2 freigesetzt, dies führt zu einer Beeinträchtigung der Funktion von antioxidativen Mechanismen der obersten Hautschicht (z. B. der Katalase), was letztlich wieder die Funktion der Hautzellen (Melanozyten und Keratinozyten) beeinträchtigt.
5) Auch genetische Ursachen scheinen zu exisiteren, warum Menschen mit Vitiligo keine funktionstüchtige Katalase besitzen (Stichwort "heterogene single nucletoide polymorphysms" SNP). Vor kurzem wurde auf Chromosom 17p ein "Vitiligo-Suszeptilibiätsgen" entdeckt, das auch für andere Autoimmunkrankheiten bedeutsam ist.
6) Bei 56% der Betroffenen wurden erniedrigte Vitamin D Blutspiegel festgestellt, bei 13% stark erniedrigte Werte. Man wiess noch nicht genau, ob hier ein ursächlicher Zusammenhang besteht.
7) Zuweilen wird Vitiligo durch Unfälle oder Sonnenbrände ausgelöst - die eigentliche Ursache liegt aber im Immunsystem.
8) Bei vielen Menschen findet man gleichzeitig mit der Vitiligo entweder eine Schilddrüsenkrankheiten (30%), oder Anämie, Diabetes, Zöliakie, Alopezia areata, Lupus erythematodes, Mandelentzündungen, Zeckenstiche, Schwangerschaften oder andere Hormonstörungen - ob und welche ursächlichen Zusammenhänge allerdings bestehen, das ist leider unbekannt.
9) Folgende Medikamente können wohl Vitiligo auslösen: Beta-Blocker, Simvastin, H2-Blocker (zB Omeprazol), Kalziumantagonisten, manche Antibiotika. Im Anfangsstadium ist es übrigens oft schwer, eine Pityriasis versicolor (siehe dort), eine Pityriasis alba, Lichen sclerosus, Sklerodermie oder eine andere Pigmentstörung davon zu unterscheiden. Hier sollte immer der Hautarzt zu Rate gezogen werden.
10) Neue Erkenntnisse, die auf einem grossen Hautkongress im April 2011 in Dresden vorgestellt wurden, sprechen für folgende Auslösung: Wegen eines genetisch verursachten unzulänglichen Enzym-Managements des Körpers kommt es bei oxidativem Stress der Zellen zu sogenannten autozytotoxischen Prozessen (dh Selbstzerstörungsprozess der Zellen). Dies führt zu Autoimmunphänomenen, Zerstörung von Melanozyten und damit der Weissfärbung.


Ist Vitiligo gefährlich?

Vitiligo ist fast immer völlig harmlos und hat nichts mit Krebs zu tun. Allerdings kann die Krankheit in seltenen Fällen begleitend zu Hautkrebs entstehen, weshalb eine hautärztliche Untersuchung immer notwendig ist. Es handelt sich andererseits eindeutig um eine Erkrankung, und nicht um eine "kosmetische Störung" - wie einige Krankenkassen argumentieren, um eventuelle Behandlungskosten nicht übernehmen zu müssen. Die seelische Belastung durch auffällige weisse Flecken ist für betroffene häufig sehr hoch; man sollte die Krankheit daher ernst nehmen und keinesfalls bagatellisieren. Sollte die Vitilig Behandlung mit UV-Behandlungen oder Laser therapiert werden, sollte wegen dieser erhöhten Belastung regelmässig ein Hautkrebscheck beim Hautarzt erfolgen.


Vitiligo bei Kindern

Es gibt keine bekannten Faktoren, die in der Schwangerschaft das Vitiligorisiko des Kindes beeinflussen. Gesunde Ernährung und weniger Stress sollten für Schwangere selbstverständlich sein. Da die Krankheitsbereitschaft für Vitiligo über viele Gene vererbt wird, kann man keine genauen Wahrscheinlichkeiten angeben, wie hoch das Risiko für Neugeborene ist, in deren Familie Vitiligo vorkommt. Nur 30% der Vitiligokranken haben nahe Familienangehörige, die ebenfalls darunter leiden. Kinder, bei denen ein Elternteil Vitiligo hat, tragen ein Risiko von ca. 5-6%, ebenfalls weisse Flecken zu entwickeln. Selten kann Vitiligo schon beim Säugling auftreten. Helle Flecken bei Kindern können noch viele andere Gründe haben (Leukoderm, Naevus depigmentosus, Pityriasis alba, Naevus anaemicus, Albinismus, Piedalbinismus ua).


Kann man die Weißfleckenkrankheit behandeln? Ist Vitiligo heilbar?

Der Verlauf der Krankheit ist bei jedem sehr unterschiedlich. In ca. 25% der Fälle treten die ersten Flecken vor dem 10. Lebensjahr auf, in ca. 50%vor dem 20. Lebensjahr. Anfangs entstehen meist nur kleine Herde, deren Rand etwas dunkler aussieht (Hyperpigmentierung). Diese wachsen dann oft und werden immer mehr. Besonders betroffen sind Nacken, Kopf, Hals, Achselhöhlen, Mund, Hände, Füsse, Geschlechtsteile, Brust, Nabel. Die Haare der betroffenen Haut werden oft ebenfalls weiss. Die Schleimhaut ist nie betroffen. Es lassen sich 3 unterschiedliche, gleich häufige Verlaufsformen unterscheiden:
1) die Herde verkleinern sich sehr langsam wieder, indem von den Seiten und den Haarbälgen aus neue Melanozyten wachsen. Eine vollständige Abheilung ist möglich
2) die Krankheit kommt zum Stillstand, die Flecken bleiben wie sie sind
3) die Flecken wachsen weiter, bis fast die gesamte Haut weiß ist. Nur in seltenen Fällen vergehen die weißen Flecken allerdings wieder vollständig. Grundsätzlich ist Vitiligo heilbar - der Verlauf im Einzelfall ist dagegen nicht vorhersehbar. Es gibt aber inzwischen eine ganze Reihe erfolgversprechender Vitiligo Behandlungsmethoden; die oft gehörte Aussage "Da kann man nichts machen..." ist schlicht und ergreifend falsch.

Im folgenden Video erläutert Prof. Dr. Böhm von der Universitätsklinik Münster die Therapiemöglichkeiten bei Vitiligo.






Hausmittel gegen Vitiligo

Durch den Mangel an braunem Hautpigment sind die weißen Hautstellen sehr lichtempfindlich. Sie neigen zu Sonnenbränden und müssen daher im Alltag sehr gut mit Sonnenschutzmitteln abgedeckt werden (paradoxerweise besteht eine Behandlungsform in der sehr vorsichtigen Besonnung bzw. UV-Bestrahlung). Falls die Flecken kosmetisch stören, können sie bei Frauen und Männern mit speziellen Kosmetika (z.B. Covermark) abgedeckt werden. Manchmal ist eine offene Badekur als Vitiligo Behandlung in Israel am Toten Meer erfolgreich.

Empfehlenswert zum Weiterlesen - auch zur Selbstbehandlung der Vitiligo - ist folgende Webadresse:

www.vitiligo-vitiligo.de



Eine interessante Geschichte über ein junge Frau mit Vitiligo zum Mutmachen: Winnie Harlow


Im folgenden Video erläutert Prof. Dr. Böhm von der Universitätsklinik Münster die Wirksamkeit von Sonnenschutz und kosmetischer Abdeckung bei Vitiligo.





Untersuchung der Vitiligo-Erkrankung

Leider kommt es noch immer vor, dass Patienten nach der Diagnosestellung einfach nach Hause geschickt werden. Selbst Ärzte sind manchmal der Meinung: "da kann man nichts tun". Dabei existieren Behandlungsverfahren, auf die über 80% der Patienten erfolgreich ansprechen. Wir gehen so vor: zuerst muss eine mögliche innere, auslösende Ursache ausgeschlossen werden. Dazu werden umfangreiche Blutuntersuchungen durchgeführt. Eine Autoimmunthyreoiditis findet sich immerhin in 10-50% aller Fälle, eine Autoimmungastritis in ca 10%; perniziöse Anämie, Morbus Addison, Alopezia areata, Lupus erythematodes, Diabetes, multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis u.a. wurden seltener beschrieben. Eine Wood-Licht Untersuchung ist u.U. sinnvoll, um die Krankheitsaktivität zu bestimmen. Mittels Video-Auflichtmikroskopie wird das Stadium der Krankheit dokumentiert. Vor einer UV-Behandlung sollte auch ein Hautkrebscheck erfolgen. Danach wird je nach Ergebnis entschieden, welche Behandlung möglich ist. Ein Behandlungsversuch ist nach unserer Meinung immer sinnvoll. Es gibt zwar keine Erfolgsgarantie, aber sehr vielen Patienten kann doch geholfen werden.


Im folgenden Video werden die psychischen Auswirkungen der Vitiligo geschildert.





Die Vitiligo Behandlung beim Hautarzt in München

Bei jeder Vitiligo Behandlung müssen Sie viel Geduld aufbringen. Leider gibt es keine völlig sichere Heilmethode - auch wir haben in München keine Wundermittel gegen die Weissfleckenkrankheit. Da die Pigmentzellen Monate benötigen, um wieder Pigment zu bilden, sieht man den Erfolg einer Behandlung auch erst nach Monaten. Erstes Ziel jeder Behandlung ist es, ein weiteres Größerwerden der Hautflecken zu stoppen, und dann die alten Herde wieder zu verkleinern. Im Idealfall ist das Ziel natürlich, dass die Flecken völlig verschwinden. Es gibt sehr viele verschiedene Behandlungsformen - die aber alle nur im Einzelfall erfolgreich sind. Aus diesem Grund kombinieren wir immer mehrere Behandlungsformen, um die Ansprechrate und die Erfolgsquote zu erhöhen. Am Anfang steht sicher die Behandlung innerer Krankheiten (z.B. einer Schilddrüsenerkrankung). Einige der möglichen Therapien werden hier aufgezählt. Welche sinnvoll ist, kann nur der Facharzt für Hautkrankheiten mit dem Patienten für den Einzelfall festlegen. Als Basisbehandlung empfehlen wir die Einnahme von antioxidativen Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen. Beta-Carotintabletten färben die weisse Haut gelb-orange und vermindern die Lichtempfindlichkeit. Eine sinnvolle Standardbehandlung an allen Universitätshautkliniken ist das (zeitlich begrenzte) Auftragen, Einspritzen oder Einnehmen von Steroiden (Kortison), um die "Selbstzerstörung" der Pigmentzellen zu stoppen.

Bis vor kurzem haben wir auch den sog. Melanozytentransfer in durchgeführt. Dabei wurden körpereigene Pigmentzellen operativ entnommen und in einem Speziallabor angezüchtet und vermehrt. Nach etwa 4 Wochen können diese Zellen dann mit einer komplizierten Technik auf die hellen Hautareale "aufgeklebt" werden; sie vermehren sich und bilden natürliches dunkles Pigment. Dieser sogenannte "Melanozytentransfer" war eines der ersten Beispiele für die praktischen Möglichkeiten der Gentechnik und der neuesten Biotechnologie. Als Alternative bieten wir die Transplantation eigener Haut auf die weissen Stellen an (Mikrotransplantation). Diese Behandlungen führen wir nur noch selten durch, da sie sehr aufwändig sind und die nicht-operativen Verfahren nach unserer Erfahrung einen mindestens genauso hohe Erfolgsquote zeigen. Es gibt verschiedene Medikamente in Cremeform, welche bei regelmässigem Auftragen die Immunentzündung stoppen können. Die Universität Greifswald untersucht zz zusammen mit der Uni Bradford/England einen Behandlungsansatz mittels PC-KUS Creme plus Zusatzbehandlungen. Diese Therapie scheint relativ erfolgreich zu sein. Die Creme ist jedoch zZ nur in Greifswald im Rahmen der wissenschaftlichen Studie zu erhalten; die Universität ist leider auch nicht bereit, die Behandlung an andere Ärzte weiterzugeben. Die Behandlung mit Goldtüpfelfarn und Tumornekrosefaktor-TNF-Antagonisten ist zur Zeit in wissenschaftlicher Erprobung und kann nur über Uni-Hautkliniken in Anspruch genommen werden. Eine UV-Bestrahlung, oft verknüpft mit der Einnahme von Medikamenten (Photochemotherapie) kann zu einer langsamen Verkleinerung der Hautflecken führen. Dabei gibt es verschiedene Varianten: PUVA, PAUVA, UVA, UVB 311. Die Bestrahlung kann mit Psoralen, Khellin, Vitix-Gel ua kombiniert werden. Therapiedauer ist oft 2 Jahre, Erfolgsquoten liegen bei circa 60%. Empfehlenswert ist u.E. auch die Photo-Sole-Behandlung Tomesa. Typischerweise beginnt die neue Farbbildung fleckförmig um Haarwurzeln herum oder von den Rändern der weissen Flecken her. Eine neue Behandlungsmethode ist die Laserbehandlung mit Excimer-Laser, ev. auch kombiniert mit äusserlichen Cremes. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Ansprechraten von über 80%.

Die "Bresser´sche Dreifachbehandung" kombiniert innerliche Behandlung, äusserliche Behandlung mit Creme und Laser. In unserer Praxis hat sich diese Therapie sehr bewährt, da sie 3 unterschiedliche Ansatzpunkte kombiniert. Sie hat nur 2 Nachteile: der Patient muss dazu 1-3x/Woche in die Praxis kommen; die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten der Behandlung nicht. Die meisten Privatkassen erstatten die Behandlungskosten auf Antrag ganz oder teilweise; wir unterstützen unsere Patienten mit wissenschaftlicher Literatur, um die Kostenübernahme zu ermöglichen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen leider ausser den Kosten für äusserliche Steroidcremes keine einzige der modernen Behandlungsmethoden: weder die Kosten der innerlichen Kombinationsbehandlung noch die Laser-Therapie, noch die Tomesa-Therapie oder innerliche Behandlungen. Die Vitiligo kann mit Abdeckcremes unsichtbar gemacht werden. Falls schon sehr große Teile der Haut weiß geworden sind, so kann man auch die verbleibenden braunen Flecken ausbleichen. So entsteht wieder eine einheitliche, allerdings sehr helle Hautfarbe. Naturheilkundlich können wir versuchen, die ursächliche Immunstörung im Körper zu beheben, um die Krankheit zu stoppen. Bei einer sinnvollen Auswahl dieser Möglichkeiten ist die Vitiligo sehr oft zu bessern oder sogar zu heilen. Zwar verfügen auch wir über keine Wundermittel; die von uns favorisierte Kombinationstherapie hat eine sehr hohe Ansprechrate; zumindest eine Verbesserung des Hautbildes lässt sich mit etwas Geduld fast immer erreichen. Zu Resignation besteht also kein Anlass. Da wir viele Anfragen von Patienten auch von ausserhalb von München erhalten, dürfen wir noch einmal darauf hinweisen, dass eine Vitiligobehandlung immer lange dauert. Eine Behandlung bei uns ist nur sinnvoll, wenn regelmässige Besuche in unserer Praxis möglich sind. Wenn Sie nicht aus dem Grossraum München sind, sollte Ihr Ansprechpartner Ihr Hautarzt oder die nächstgelegene Hautklinik sein.



Sie möchten Ihre Vitiligo behandeln? Bitte vereinbaren Sie eine Beratungstermin unter Tel 089-677977

Ihr Praxisteam Dr. H. Bresser, Peschelanger 11, 81735 München, www.drbresser.de

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