Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

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Praxis
Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Hautkrebs Entfernung

Wie kann Hautkrebs entfernt werden? 
von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München 

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten überhaupt und nimmt weiter zu. Sowohl der gefährliche "schwarze Hautkrebs" (malignes Melanom), als auch Basaliome ,  Spinaliome und aktinische Keratosen können durch Operation und andere Verfahren sicher geheilt werden. Die Behandlung von Hautkrebs kann sehr vielseitig sein: Hautoperation, Laser, photodynamische Therapie, Kryotherapie sind nur einige der neuen Möglichkeiten.  

"Wie wird Hautkrebs operativ entfernt?“

Der sogenannte "Gold-Standard" (d.h. beste und sicherste Methode) der Hautkrebsentfernung ist noch immer die Operation. Alle anderen Verfahren müssen sich bezüglich Sicherheit und Erfolgsrate an der Hautoperation messen lassen. Alle Hautkrebsformen werden - falls dies technisch möglich ist - im allgemeinen zuerst herausgeschnitten. Dabei gelten die Regeln jeder Hautoperation (siehe dort). Tiefe, Grösse und Art der Operation hängen dabei von der Art des Tumors und seiner Lokalisation ab. Ein Melanom wird i.a. grossflächiger herausoperiert als ein Basaliom, am Rücken wird die Schnittführung anders angelegt als im Gesicht. Natürlich bemühen wir uns, auch bei Hautkrebsoperationen ein schönes ästhetisches Ergebnis zu erzielen - ganz im Vordergrund steht allerdings die Notwendigkeit, den Tumor vollständig zu entfernen. Ästhetische Überlegungen müssen dabei manchmal in den Hintergrund treten.  

„Was muß ich vor der Operation beachten?“

Vor der Operation müssen viele Fragen geklärt sein: Wie wird operiert? Ambulant  oder Stationär? Örtliche Betäubung oder Vollnarkose? In einer Operation oder mehrere Operationen? Ist eine Nachbehandlung notwendig? Bei der Aufklärung vor dem Eingriff hat man die Gelegenheit, alle Fragen persönlich an den Operateur und Narkosearzt zu stellen.  

"Ist die Operation schmerzhaft?"

Die operative Entfernung von Hautkrebs wird im allgemeinen in örtlicher Betäubung der Haut vorgenommen. Die Operation selbst ist schmerzfrei. Die Betäubung erfolgt durch eine Injektionsspritze in die Haut nach vorheriger Vereisung der Haut. Nach einigen Stunden klingt die Betäubung ab. Der Wundschmerz wird danach meist kaum oder überhaupt nicht gespürt. Nur in Ausnahmefällen ist die Einnahme eines leichten (Kopf-) Schmerzmittels notwendig (kein Aspirin, sondern z.B. Paracetamol-Tabletten oder Ibuprofen-Tabletten). 

"Welche Nahttechnik wird verwendet?"

Manche Wunden müssen überhaupt nicht vernäht werden (z.B. nach Laser-Behandlung). Falls eine Naht notwendig ist, wird der Wundverschluß nach modernsten plastisch-chirurgischen Nahttechniken durchgeführt. So wird eine optimale Wundheilung und eine kosmetisch unauffällige Narbenbildung erzielt.  

"Wie kann man Hautkrebs ohne Operation entfernen?" 

Beim schwarzen Hautkrebs (Melanom) bleibt die operative Entfernung mit dem Skalpell weiterhin die einzig wirklich erfolgreiche Behandlungsart. Beim "weissen Hautkrebs" (Spinaliom, Basaliom) und seinen Vorstufen (Sonnenwarzen) wurden in den letzten Jahren zahlreiche operative und nicht-operative neue Behandlungsverfahren entwickelt.  Sehr bewährt hat sich in der Praxis die Behandlung von Sonnenwarzen mittels chemochirurgischer Verfahren. Dabei wird die veränderte Haut mit verschiedenen Medikamenten oder Chemikalien eingepinselt, sodass sich die kranken Zellen abstossen. Häufig verwendet wird dazu beispielsweise Trichloressigsäure. Auch die Vereisungsbehandlung (Kryotherapie, siehe dort) ist ein bewährtes nichtoperatives Behandlungsverfahren.  Das wichtigste neue, nichtoperative Verfahren ist zweifelsohne die sog. "photodynamische Therapie" (siehe dort). Das Verfahren ist noch relativ jng und wird ständig weiterentwickelt; wir können in den nächsten Jahren noch viele Verbesserungen erwarten.  Daneben gibt es zunehmend Berichte über die äusserliche Behandlung von Hautkrebs mit immunmodulierenden Salben (zB Imiquimod / Aldara, Vitamin A Säure, Solaraze u.a. ). Diese Cremebehandlungen können in frühen Stadien die Operation ersetzen oder sie bei der Nachbehandlung ergänzen.  Nicht zuletzt sollten die zahlreichen naturheilkundlichen Möglichkeiten der Krebs (Begleit-) Therapie vergessen werden. Ob Vitamin C Hochdosistherapie, Mistelbehandlungen, orthomolekulare Medizin oder Sauerstofftherapie nach Ardenne - diese und viele andere Verfahren können nach einer chirurgischen Tumorentfernung die Lebensfreude und die Lebensqualität des Kranken sehr positiv beeinflussen.  

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