Dr. med. Harald Bresser, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Facharzt für Anästhesiologie

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Praxis
Dr. med. Harald Bresser
Anästhesiologen
in München auf jameda
Dr. med. Harald Bresser, von sanego empfohlen

Hautoperationen

 Welche Arten von Operationen der Haut gibt es? Welche Hautoperation führen wir in der Hautarztpraxis in München durch? 
von Dr. med. Harald Bresser, Hautarzt, München 

Ein Schwerpunkt unserer Praxis sind operative Eingriffe an der Haut. Dazu zählen sowohl chirurgische Eingriffe mit dem Skalpell, als auch mit Lasergeräten, Vereisungsbehandlungen oder elektrochirurgische Operationsverfahren. Die folgenden Ausführungen helfen dabei, dass ein operativer Eingriff an der Haut problemlos abläuft.
 

„Was operiert der Hautarzt?“

Hautärzte operieren heute bei allen Problemen, die mit der Haut oder den hautnahen Schleimhäuten zusammenhängen. Dazu zählen alle Arten von Operationen bei Hautkrebs, Vorstufen von Hautkrebs, Venen, Krampfadern, Mundschleimhautproblemen, Hämorrhoiden, ästhetische Probleme wie Falten oder Fettabsaugungen. Die meisten Hautoperationen können ambulant in der Hautarztpraxis erfolgen. Grössere Operationen werden stationär in Hautkliniken durchgeführt.  

"Was muß ich vor der Hautoperation beachten?“

Vor jedem operativen Eingriff erfolgt eine schriftliche und mündliche Aufklärung. Lesen Sie die Aufklärungsbögen über den geplanten Eingriff und eventuelle Probleme sorgfältig durch. Vor einer Hautoperation sollte man ca. 2 Wochen lang kein Aspirin (oder ASS, Schmerzmittel mit dem Inhaltsstoff Acetylsalicylsäure) einnehmen - sonst blutet die Wunde verstärkt. Wenn mit Ihnen die Gabe von Beruhigungsmitteln vereinbart wurde, müssen Sie sich nach der Operation von jemandem nach Hause begleiten lassen. Der Operateur muss über alle Allergien, innere Krankheiten und ansteckende Krankheiten (z.B. Hepatitis, AIDS usw.) informiert sein.

"Ist die Hautoperation schmerzhaft?"

Es stehen viele Betäubungsverfahren zur Verfügung, um Hautoperationen schmerzfrei zu machen. Die Operationen an der Haut werden im allgemeinen in örtlicher Betäubung der Haut vorgenommen. Sie ist daher schmerzfrei. Die Betäubung erfolgt durch eine Injektionsspritze in die Haut nach vorheriger Vereisung der Haut. Nach einigen Stunden klingt die Betäubung ab. Der Wundschmerz wird danach meist kaum oder überhaupt nicht gespürt. Nur in Ausnahmefällen ist die Einnahme eines leichten (Kopf-) Schmerzmittels notwendig (kein Aspirin, sondern z.B. Paracetamol-Tabletten oder Ibuprofen-Tabletten). 

"Wie werden Hautwunden verschlossen?"

Manche Wunden müssen überhaupt nicht vernäht werden (z.B. nach Laser-Behandlung). Falls eine Naht notwendig ist, wird der Wundverschluß nach modernsten plastisch-chirurgischen Nahttechniken durchgeführt. So wird eine optimale Wundheilung und eine kosmetisch unauffällige Narbenbildung erzielt. Oft verwenden wir "resorbierbares" Nahtmaterial, die in der Haut verbleiben, sich nach einigen Wochen bis Monaten auflöst und somit nicht mehr entfernt werden müssen. Während dieser Zeit fühlt man eine kleine Verhärtung unter der Narbe. Die Hautoberfläche wird zusätzlich mit Klammerpflastern geklebt.  

"Wie sollte ich mich nach der Hautoperation verhalten?"

Nach der Operation wird die Wunde für ca. 7 Tage mit einem (Kompressions-) Verband versorgt. Falls ein wasserdichtes Pflaster überklebt wurde, dürfen Sie schon am nächsten Tag (vorsichtig) duschen. Normale Pflaster sollten 4-5 Tage nicht naß werden. Bei Verwendung selbstauflösender Fäden können Sie nach 1 Woche den Verband selbst entfernen, die Wunde ist dann verheilt. Sauna und starke körperlich-sportliche Betätigung ist bis zum Abschluß der Wundheilung verboten. Das Ergebnis einer mikroskopischen Gewebeuntersuchung liegt nach ca. 5-7 Tagen vor.  

"Was kann ich selbst tun damit eine Hautwunde gut verheilt?"

Das kosmetische Ergebnis der Operation hängt ganz wesentlich von den äußeren Bedingungen der Wundheilung und der individuellen Gewebeheilung des Operierten ab. Eine unschöne oder gar überschießende Narbenbildung wird durch mechanische Belastung (Dehnung der Wunde), Wundinfektion, Sonnenbestrahlung, aber auch Hauttyp und Ort der Wunde beeinflußt. Erst nach ca. 6-9 Monaten ist die Narbenbildung vollständig abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Narbe im allgemeinen immer schöner und unauffälliger. Erst danach ist das endgültige kosmetische Ergebnis sichtbar. Allerdings kann jede übermäßige Beanspruchung der Narbe (Reißen, Zerren, Dehnen) auch solange noch zu einer "breiten" Narbenbildung führen. Einige allgemeinen Empfehlungen für schöne Narbenbildung:

  • Bewegen Sie das operierte Areal bis zur Verbandsabnahme möglichst wenig (7-10 Tage, an Rücken, Oberarmen und Brustbein 2-3 Wochen)
  • Vermeiden Sie ein Durchnässen des Verbandes. 8 Tage darf kein Wasser an die Wunde gelangen. Nach dem 4. Tag kann man die Wunde mit einem wasserdichten Folienpflaster zum Duschen abkleben, die Dichtigkeit sollte aber gewährleistet sein (behaarte Areale!)
  • Wenn eine Nahttechnik mit nicht-resorbierbaren Fäden angewendet wurde, müssen die Fäden nach 4-14 Tagen (je nach Ort der Operation) entfernt werden. Einen Tag nach dem Fädenziehen kann wieder Wasser an die Narbe gelangen. 
  • Schützen Sie die frische Narbe 4-6 Wochen vor der Sonne (Abdeckstift, Pflaster)
  • Sollte sich wider Erwarten einmal eine Nachblutung, Rötung oder Schmerzen im Bereich der Wunde einstellen, zeigen Sie dies sofort dem Operateur
  • Zeigen Sie eine überschießende Narbenbildung möglichst bald dem Operateur. Manche Menschen (meist mit dunkler Hautfarbe oder entsprechender Anlage) neigen zur sogenannten "Keloid"-Bildung. Bei rascher Behandlung läßt sich auch bei überschießender Narbenbildung ein kosmetisch befriedigendes Ergebnis erzielen.

Ambulante und stationäre Operationen an der Haut zählen zu den häufigsten Operationen überhaupt. Vom erfahrenen Hautarzt durchgeführt, sind sie schmerzfrei und sollten zu medizinisch und ästhetisch zufriedenstellenden Ergebnissen führen. 

Ihre  dermaPraxis Dr. med. H. Bresser Peschelanger 11, 81735 München, 089-677977, http://www.drbresser.de/ 

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